Commerzbank: Bundesregierung kämpft gegen Übernahme durch Unicredit
L'essentiel
- Die Bundesregierung wehrt sich vehement gegen die Übernahme der Commerzbank durch die italienische Unicredit, die bereits 38% der Aktien kontrolliert.
- Hauptsorgen sind schlechtere Finanzierungsbedingungen für die deutsche Wirtschaft und ein Bedeutungsverlust des Finanzstandorts Frankfurt.
Résumé généré par IA
Pourquoi c'est important
Die Commerzbank wird seit Monaten von der Bundesregierung gegen eine Übernahme durch die italienische Unicredit verteidigt. Die Unicredit kontrolliert bereits 38% der Aktien.
Nicht nur Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp verteidigt die Selbstständigkeit der Frankfurter Großbank seit vielen Monaten mit Zähnen und Klauen, auch die Bundesregierung stemmt sich mit Macht gegen die Übernahme durch Unicredit. Dabei wird es von Tag zu Tag schwieriger, die Attacke der Italiener abzuwehren, die inzwischen schon 38 Prozent der Commerzbank-Aktien kontrollieren.
Aber nicht nur die Macht des Faktischen spricht dagegen, dass die Commerzbank auf Dauer ihre Selbstständigkeit verteidigen kann. Gerade der Bundesregierung fehlen als zweitgrößtem Aktionär des Frankfurter Instituts die glaubwürdigen Argumente für ihren hartnäckigen Widerstand gegen den Annäherungsversuch von südlich der Alpen.
Am Dienstag hat die Berliner Regierung noch einmal klargemacht, warum ein Verkauf der Commerzbank aus ihrer Sicht so schlimm wäre: Da ist zum einen die Angst vor schlechteren Finanzierungsbedingungen für die deutsche Wirtschaft und zum anderen die Sorge, dass der Finanzstandort Frankfurt an Bedeutung verliert.
Questions ouvertes
- Wie wird die Commerzbank auf den anhaltenden Übernahmedruck reagieren?
- Welche weiteren Argumente kann die Bundesregierung gegen die Übernahme vorbringen?





