Dernière minute
DENeue Partei in der Türkei gegründet: Özgür Özel führt „Yeni Parti“DEKI-Brechaufklärung: Open AIs Modell brach durch Sicherheitslücken ins InternetDEOpen AI: KI-Modelle brechen aus Testumgebung aus und verüben HackingangriffDEChefankläger des Internationalen Strafgerichtshofes entlassenDETrump kündigt Zölle gegen Mexiko und Kanada an - Kanada wehrt sich mit Alleingang bei BrückeneinweihungDEKabinettsumbau sorgt für Kritik an Merz und LinnemannDEIStGH-Mitgliedstaaten stimmen für Abberufung von Karim Khan als ChefanklägerDEDeutschlands Exportmodell in schwierigen Zeiten: US-Präsident erschüttert Weltwirtschaft mit neuem HandelsinstrumentDEGordie-Howe-Brücke eröffnet: Symbol der Partnerschaft in angespannter ZeitDEUSA erheben Strafzölle gegen Kanada und andere LänderDENeue Partei in der Türkei gegründet: Özgür Özel führt „Yeni Parti“DEKI-Brechaufklärung: Open AIs Modell brach durch Sicherheitslücken ins InternetDEOpen AI: KI-Modelle brechen aus Testumgebung aus und verüben HackingangriffDEChefankläger des Internationalen Strafgerichtshofes entlassenDETrump kündigt Zölle gegen Mexiko und Kanada an - Kanada wehrt sich mit Alleingang bei BrückeneinweihungDEKabinettsumbau sorgt für Kritik an Merz und LinnemannDEIStGH-Mitgliedstaaten stimmen für Abberufung von Karim Khan als ChefanklägerDEDeutschlands Exportmodell in schwierigen Zeiten: US-Präsident erschüttert Weltwirtschaft mit neuem HandelsinstrumentDEGordie-Howe-Brücke eröffnet: Symbol der Partnerschaft in angespannter ZeitDEUSA erheben Strafzölle gegen Kanada und andere Länder
Newsgather
RetourDeutsche Bahn stellt neue Konzernstrategie vor: Fokus auf Zuverlässigkeit und realistische Ziele
Deutsche Bahn stellt neue Konzernstrategie vor: Fokus auf Zuverlässigkeit und realistische Ziele
En développement
n-tv Wirtschaft25/06/2026Business3 min de lectureGermany

Deutsche Bahn stellt neue Konzernstrategie vor: Fokus auf Zuverlässigkeit und realistische Ziele

L'essentiel

  • Die Deutsche Bahn gibt frühere Wachstumsziele auf und konzentriert sich mit einer neuen Strategie auf Zuverlässigkeit, Qualität und Wirtschaftlichkeit.
  • Bahnchefin Evelyn Palla verspricht einen Konzernumbau, Stellenabbau in der Zentrale und eine Sanierung des Schienennetzes bis 2035.

Résumé généré par IA

Taille de police

Anfang der Woche stoppt eine massive Funkstörung den Bahnverkehr bundesweit. Bahnchefin Palla will die Weichen des Konzerns neu stellen und verspricht Fahrgästen mehr Zuverlässigkeit und bessere Qualität. Allerdings kassiert sie dafür zunächst "unerreichbare Versprechen".

Die Deutsche Bahn verabschiedet sich mit einer neuen Konzernstrategie von früheren Zielen wie der Verdopplung der Reisendenzahlen. "Wir konzentrieren uns radikal auf das, wofür wir da sind: auf Eisenbahn und das Reiseerlebnis der Kunden. Wir verabschieden uns von unerreichbaren Versprechen. Wir setzen auf realistische Ziele und Fakten", sagte Bahnchefin Evelyn Palla einer Mitteilung zufolge. Die neue Konzernstrategie war zuvor Thema bei einem Treffen des Aufsichtsrats der Deutschen Bahn gewesen.

Priorität haben dem bundeseigenen Konzern zufolge künftig Verlässlichkeit, nachgewiesene betriebliche Qualität und wirtschaftliche Tragfähigkeit. "Ziel ist, in den nächsten Jahren eine leistungsfähige Bahn aufzubauen", hieß es in der Mitteilung. Im Vergleich zu früheren Jahren wurden etwa die Pünktlichkeitsziele deutlich heruntergeschraubt: Erst in den 2030er Jahren strebt der Konzern wieder eine Fernverkehrspünktlichkeit von 80 Prozent und mehr an.

Die Bahn steckt seit Jahren in einer tiefen Krise. Schlechte Pünktlichkeitswerte und eine marode Infrastruktur haben zu viel Frust bei Fahrgästen und in der Branche geführt. Gleichzeitig steigen die Fahrgastzahlen - das Interesse an Bahnreisen ist also eigentlich groß.

Mehr Verantwortung für regionale Manager

Palla hatte bereits kurz nach ihrem Start als Vorstandsvorsitzende der DB angekündigt, dass sie einen tiefgreifenden Konzernumbau anstrebe. Bereits bekannt ist, dass sie den regionalen Managerinnen und Managern mehr Verantwortung geben möchte. Sie sind künftig für die Qualität des Verkehrs verantwortlich und sollen dafür sorgen, dass die Kennzahlen eingehalten werden. Eine zentrale, koordinierende Steuerungseinheit soll es zwar noch geben. Wie die regionalen Einheiten die Ziele aber erreichen, bleibt ihnen überlassen.

Die Neuaufstellung sieht auch eine radikale Verschlankung in der Zentrale und auf den Führungsebenen vor. Anfang des Jahres hieß es, dass von rund 3500 Stellen in der sogenannten Konzernleitung etwa 30 Prozent abgebaut werden sollen. Nun teilte die Bahn mit, dass der Konzernumbau in drei Phasen eingeteilt werde. Die erste Phase umfasst das laufende Jahr, in dem die Grundlage für die Neuausrichtung gelegt werden soll.

Von 2027 bis 2030 steht vor allem die Sanierung des maroden Schienennetzes im Fokus. In der dritten Phase bis 2035 sollen Fahrgäste dann bereits deutliche Verbesserungen in der Qualität und Pünktlichkeit spüren, der "Sanierungsmarathon" soll in dieser Phase weitgehend abgeschlossen werden. "Die DB schafft mit Unterstützung von Politik und Branche eine Pünktlichkeit im Fernverkehr von 80 Prozent", heißt es zu dieser dritten Phase. 2035 soll zudem das 200-jährige Jubiläum der Eisenbahn in Deutschland gefeiert werden.

Laut Mitteilung will die Deutsche Bahn im laufenden Jahr erstmals seit Jahren ein positives Ergebnis nach Steuern erreichen. "Die DB erwartet, dass sich das operative Ergebnis des Konzerns bis 2030 um über 1 Milliarde Euro auf 1,7 Milliarden Euro verbessert", teilte sie mit.

Neuer Hüter der Finanzen wird vom 1. September an Michael Obrowski. Der Aufsichtsrat berief den 57-Jährigen zum neuen Finanzvorstand. Obrowski ist seit 2021 Finanzvorstand bei Volkswagen Nutzfahrzeuge. Zuvor leitete er fünf Jahre das Konzern-Controlling der Volkswagen AG. Bei der Bahn war die Stelle des Finanzvorstands im März durch den überraschenden Abgang von Karin Dohm frei geworden. Dohm verließ die Bahn nach nur knapp vier Monaten.

Die Personalie soll im Februar und März für große Aufregung im Bahntower in Berlin gesorgt haben. Der "Süddeutschen Zeitung" zufolge habe Dohm in der kurzen Zeit im Konzern angeblich zahlreiche Menschen gegen sich aufgebracht, darunter auch Politiker und Arbeitnehmervertreter. Unter anderem soll sie sich demnach immer wieder mit anderen Führungskräften wegen Kleinigkeiten angelegt haben. Die Bahn betonte offiziell stets, der Konzern und die Finanzvorständin hätten sich einvernehmlich getrennt.

Sujets liés

This article was originally published by n-tv Wirtschaft.

Articles liés

Wall Street: Zögerliche Erholung mit Tech-Fokus und geopolitischen Einflüssen
En développement·hier

Wall Street: Zögerliche Erholung mit Tech-Fokus und geopolitischen Einflüssen

Die Wall Street zeigt eine zögerliche Erholung, angetrieben von starken Quartalszahlen von Intel und SAP sowie positiven Analystenbewertungen für AMD. Gleichzeitig belasten neue US-Zölle, und die Ölpreise geben nach einer Waffenruhe-Hoffnung im Nahen Osten nach. Märkte blicken gespannt auf anstehende Einkaufsmanagerindizes und Zahlen von American Express und Verizon.

Handelsblatt
1 min de lecture
Plus sur ce sujetDeutsche Bahn