Die Aktienrente als Teil eines Gesamtpakets für die Altersversorgung
L'essentiel
- Die Aktienrente wird als Teil eines Gesamtpakets für die Altersversorgung vorgeschlagen.
- Sie soll durch stabile Beiträge und eine schrittweise Einführung finanziert werden, wobei Arbeitgeber und Arbeitnehmer je zur Hälfte aufkommen.
Résumé généré par IA
Pourquoi c'est important
Der Zinseszinseffekt wird als mächtiges Werkzeug für Kleinanleger hervorgehoben, dessen Potenzial in der gesetzlichen Altersversorgung seit 1957 vernachlässigt wurde. Die Riester-Rente scheiterte als Versuch, dies zu ändern.
Der Zinseszinseffekt ist das mächtigste Werkzeug für jeden Kleinanleger. Das ist mathematisch nicht zu leugnen, und trotzdem hat die Politik seit 1957 diese Einsicht bei den Reformen der gesetzlichen Altersversorgung sträflich vernachlässigt.
Mit der Riester-Rente gab es immerhin einen Versuch, in diese Richtung zu gehen. Doch nach dem medialen Aufschrei „Wir wollen keine Zwangsrente“ wurde der verpflichtende Charakter gestrichen. Zurück blieben hohe Kosten und eine Rente in finanziellen Deckungsnöten.
Erstens: Die Aktienrente gehört zu einem Gesamtpaket. Sie profitiert davon, dass die „Rente ab 63“ für langjährig Versicherte doch nicht kommt, und dass der Eintritt in den Ruhestand doch nicht an die Lebenserwartung gekoppelt wird. Dadurch bleiben die Beiträge stabil, und der Puffer kann genutzt werden, um das Element der Kapitaldeckung in der ersten Säule aufzubauen.
Zweitens: Die Kapitaldeckung wird mit einem Beitragssatz von zwei Prozent erreicht. Dessen Einführung ist über vier Jahre gestreckt, also gibt es eine Erhöhung um 0,5 Prozent pro Jahr. Das Ganze wird jeweils zur Hälfte paritätisch von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanziert. Weil die zusätzliche Belastung nicht auf einen Schlag kommt, ist sie für beide Seiten zu verkraften.
Questions ouvertes
- Wie wird die Kapitaldeckung genau ausgestaltet?
- Welche konkreten Auswirkungen hat dies auf die Rentenhöhe?

