Die Linke schlägt Plan zur Rettung von sächsischen Apotheken vor
L'essentiel
- Die Linksfraktion im sächsischen Landtag hat einen Sicherungsplan für Apotheken vorgelegt, um deren wirtschaftliche Situation zu verbessern und die Versorgung, insbesondere im ländlichen Raum, zu gewährleisten.
- Gefordert werden Förderinstrumente, Fachkräftesicherung, mobile Angebote und Bürokratieabbau.
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Pourquoi c'est important
Die Linksfraktion im sächsischen Landtag macht sich Sorgen um die wirtschaftliche Situation vieler Apotheken und schlägt einen Sicherungsplan vor, um deren Fortbestand zu sichern und die Versorgung zu gewährleisten.
Die Linken wollen ein weiteres Apotheken-Sterben in Sachsen verhindern und der Branche wieder neues Leben einhauchen. Dazu schlägt die Linksfraktion im Landtag einen Sicherungsplan vor.
«Die wirtschaftliche Situation vieler Apotheken ist extrem angespannt. Daher hoffe ich, dass die Koalition diesmal nicht so lange braucht, um unsere Vorschläge zu prüfen und sie bestenfalls mitzutragen», betonte Fraktionschefin Susanne Schaper. Alle Menschen müssten Zugang zu einer hochwertigen Versorgung haben – das sei eine Frage der sozialen Gerechtigkeit.
Der Sicherungsplan verbinde ein Monitoring mit Förderinstrumenten, Maßnahmen zur Fachkräftesicherung sowie die Weiterentwicklung der Rolle, die Apotheken im Gesundheitswesen spielen, hieß es. Vor allem Geschäftsübernahmen, Neugründungen, Filialstrukturen sowie Investitionen in moderne Strukturen sollen unterstützt werden.
Für den ländlichen Raum fordern die Linken neben einer gezielten Fachkräftebindung unter anderem mobile Angebote, erweiterte Botendienste, digitale Beratungsstrukturen sowie Kooperationen mit kommunalen Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen.
Zudem sollten neue Steuerungsinstrumente wie eine Landapothekerquote oder verbindliche Versorgungsstandards geprüft werden. «Beim Umgang mit Lieferengpässen wollen wir die Koordination verbessern, um den Apotheken bei der Beschaffung, der Substitution und Organisation von Arzneimitteln zu helfen», heißt es weiter.
Die sächsische Regierung sollte im Bund eine zeitgemäße Vergütung einfordern und landesrechtliche Spielräume nutzen, um unnötige Bürokratie abzuschaffen – insbesondere bei Dokumentationspflichten, Abrechnungen und Verwaltungsprozessen. Auch einen Runden Tisch schlagen die Linken vor.
Questions ouvertes
- Wird die Koalition die Vorschläge der Linken prüfen und mittragen?
- Welche konkreten Förderinstrumente sind geplant?
- Wie wird die Fachkräftesicherung umgesetzt?




