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Drones Tested to Control Cormorant Population in Lake Constance
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Die Zeit26.05.2026Environment1 dk okumaGermany

Drones Tested to Control Cormorant Population in Lake Constance

L'essentiel

  • Germany is testing drones to control the cormorant population at Lake Constance.
  • A modified agricultural drone was used to oil eggs in nests, aiming to reduce breeding success.
  • Results from the initial test flight are expected in mid-July, which will determine if further drone operations will proceed.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

Germany is testing the use of drones to manage the cormorant population at Lake Constance, which is impacting local fish species. A modified agricultural drone was used to oil eggs in nests to prevent hatching. The method is only feasible during a short period when eggs are laid and no chicks have hatched.

Taille de police

Ob Drohnen künftig dabei helfen können, die Kormoran-Population am Bodensee einzudämmen, soll sich Mitte Juli zeigen. Dann sollen laut dem Umweltministerium Ergebnisse von Filmaufnahmen und Gutachten des ersten Testeinsatzes vorliegen. Erst danach fällt die Entscheidung, ob weitere Flüge stattfinden.

Im Kampf gegen die Ausbreitung der Kormorane am Bodensee war eine speziell modifizierte Agrardrohne mit einem mehr als zwei Meter breiten Aufbau und einem rund fünf Meter langen Auslegearm im Einsatz. Damit wurden Eier in hoch gelegenen Nestern im Naturschutzgebiet auf der Halbinsel Mettnau am Untersee mit Öl benetzt. Die Methode soll die weitere Entwicklung der Eier verhindern und so den Bruterfolg der Kormorane verringern.

Bisher blieb es bei einem einzigen Testflug. Denn Drohnenflüge sind laut dem Umweltministerium nur möglich, wenn die Kormorane Eier gelegt haben und noch keine Jungvögel geschlüpft sind. «Dies ist in jedem Jahr nur in einem kurzen Zeitraum zwischen ca. Mitte März und Mitte/Ende April möglich. Inzwischen sind Jungvögel geschlüpft, weshalb laut dem Ministerium keine Flüge mehr möglich sind», sagte eine Behördensprecherin.

Bringt das Ganze überhaupt etwas?

Noch ist offen, ob die Methode überhaupt praktikabel ist. Die Fachleute wollen nun klären, wie gut die Nester mit der Drohne erreichbar waren, ob die Eier gezielt behandelt werden konnten und wie viele Nester pro Akkuladung geschafft werden können. Auch biologische Fragen spielen eine Rolle: Wann genau legen die Kormorane ihre Eier – und lässt sich der Schlupf durch das Einölen tatsächlich verhindern?

Die Kosten für das dreijährige Projekt liegen laut früheren Angaben des Ministeriums bei etwa 900.000 Euro. Nach letzten Zahlen der Landesanstalt für Umwelt gibt es mehr als 1.800 Kormoran-Brutpaare in Baden-Württemberg (2024), ein Großteil davon brütet in Kolonien am Bodensee. Das Projekt ist Teil eines Interreg-Programms zum Schutz gefährdeter Fischarten wie Äsche, Nase oder Bachneunauge.

À surveiller

Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes

  • A decision will be made on whether to continue drone flights for cormorant population control.

    Très probable · En quelques semaines

Questions ouvertes

  • How effective is the drone-based oiling method in reducing cormorant breeding success?
  • What is the precise egg-laying and hatching window for cormorants in this region?
  • How many nests can be treated per battery charge?
  • What is the overall cost-effectiveness of this drone intervention compared to other methods?

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This article was originally published by Die Zeit.

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