Dernière minute
FR«Capitulation», «trahison» : consternation à droite après l’interview de l’ambassadeur de France en Algérie, favorable au retour à 250.000 visas par anFRGuerre au Moyen-Orient : dégradation de la situation autour du détroit d'Ormuz et inquiétudes pour l'approvisionnement en pétroleFRPerturbations des transports en commun à Paris en raison de mesures de sécuritéFRFermeture du tunnel de Saint-Cloud (A13) vers la province pendant plus de neuf moisFRLa France adopte une loi interdisant l'accès aux réseaux sociaux pour les moins de 15 ans, une tendance mondialeFRLindt & Sprüngli annonce des "ajustements de prix" et des formats plus abordables pour relancer la croissanceFRDécouverte d'ossements de Delphine Aussaguel confirmés par analyses génétiquesFRLes frères Andrew et Tristan Tate arrêtés à Miami à la demande du Royaume-UniFRRahul Gandhi appelle à la démission de Modi après la répression d'une manifestation étudianteFRLa Fifa ouvre une procédure disciplinaire après les incidents en finale de la Coupe du mondeFR«Capitulation», «trahison» : consternation à droite après l’interview de l’ambassadeur de France en Algérie, favorable au retour à 250.000 visas par anFRGuerre au Moyen-Orient : dégradation de la situation autour du détroit d'Ormuz et inquiétudes pour l'approvisionnement en pétroleFRPerturbations des transports en commun à Paris en raison de mesures de sécuritéFRFermeture du tunnel de Saint-Cloud (A13) vers la province pendant plus de neuf moisFRLa France adopte une loi interdisant l'accès aux réseaux sociaux pour les moins de 15 ans, une tendance mondialeFRLindt & Sprüngli annonce des "ajustements de prix" et des formats plus abordables pour relancer la croissanceFRDécouverte d'ossements de Delphine Aussaguel confirmés par analyses génétiquesFRLes frères Andrew et Tristan Tate arrêtés à Miami à la demande du Royaume-UniFRRahul Gandhi appelle à la démission de Modi après la répression d'une manifestation étudianteFRLa Fifa ouvre une procédure disciplinaire après les incidents en finale de la Coupe du monde
Newsgather
RetourEklat bei Gedenkveranstaltung zum Stauffenberg-Attentat wegen AfD-Kranz
Eklat bei Gedenkveranstaltung zum Stauffenberg-Attentat wegen AfD-Kranz
DERNIÈRE MINUTE
Die WelthierPolitique2 min de lectureGermany

Eklat bei Gedenkveranstaltung zum Stauffenberg-Attentat wegen AfD-Kranz

L'essentiel

  • Bei der Gedenkveranstaltung zum Stauffenberg-Attentat in Berlin kam es zu einem Eklat, als Tobias Korenke, Großneffe Dietrich Bonhoeffers, versuchte, einen Kranz der AfD-Bundestagsfraktion zu entfernen.
  • Sicherheitsmitarbeiter griffen ein, wobei der Kranz beschädigt wurde.
  • Bundesfamilienministerin Karin Prien hielt die Hauptrede.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

Die Gedenkveranstaltung zum Jahrestag des Stauffenberg-Attentats wurde durch einen Eklat gestört, als ein Nachfahre Dietrich Bonhoeffers einen AfD-Kranz entfernen wollte. Die AfD ist als Bundestagspartei zu solchen Gedenkfeiern eingeladen.

Taille de police

Bei der Gedenkveranstaltung der Bundesregierung zum Jahrestag des gescheiterten Stauffenberg-Attentats auf Adolf Hitler ist es zu einem Eklat wegen eines Kranzes gekommen. Ein Großneffe des evangelischen Theologen und NS-Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer, Tobias Korenke, versuchte, ein Gebinde der AfD-Bundestagsfraktion an der Gedenkstätte im Bendlerblock in Berlin zu entfernen, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur dpa schilderte. Sicherheitsmitarbeiter gingen dazwischen. Bei dem Handgemenge wurde der Kranz beschädigt.

Korenke sagte der dpa: „Viele Nachkommen und dazu gehöre auch ich, empfinden eine wirklich große Wut, wenn wir sehen, dass die AfD hier Kränze ablegt. Das werden wir hier nicht akzeptieren.“

Ein Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion bestätigte, dass diese einen Kranz für die Gedenkstunde bereitgestellt hatte. Ob auch Fraktionsmitglieder anwesend gewesen seien, könne er nicht abschließend sagen.

Der Leiter der Arbeitsgemeinschaft Geschichte der Fraktion, Götz Frömming, sagte, die Fraktion werde zu diesen offiziellen Gedenkfeiern als im Bundestag vertretene Partei eingeladen.

Die Hauptrede der Gedenkveranstaltung hielt in diesem Jahr Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU). Sie stehe hier auch als „Bürgerin und als Nachfahrin von Opfern und Überlebenden der Shoah“, sagte sie. Die CDU-Politikerin berichtete davon, dass ihre Urgroßmutter im NS-Vernichtungslager Sobibor ermordet wurde.

Der Widerstand des 20. Juli und anderer Gruppen erinnere daran, dass Demokratie nicht allein durch Institutionen gestützt werde. „Sie lebt von einer Ethik der bürgerlichen Verantwortung – von Menschen, die bereit sind, Verantwortung für das Gemeinwesen zu übernehmen, auch wenn dies unbequem ist.“ Verantwortung beginne aus einer Haltung heraus, sagte Prien. Man dürfe nicht zulassen, dass Menschen sich von der Demokratie abwendeten.

„Die Geschichte des Widerstands zeigt uns: Menschen werden nicht als Helden geboren, sie lernen Verantwortung zu übernehmen, lange bevor Freiheit und Menschenwürde auf dem Spiel steht“, sagte die CDU-Politikerin. „Die Freiheit von morgen entscheidet sich in unserem Handeln heute.“

Am 20. Juli 1944 hatten Wehrmachtsoffiziere um Claus Schenk Graf von Stauffenberg vergeblich versucht, Diktator Hitler mit einer Bombe zu töten, die nationalsozialistische Herrschaft zu stürzen und den Zweiten Weltkrieg zu beenden. Stauffenberg und drei weitere Beteiligte wurden noch am Abend im Hof des Bendlerblocks erschossen. Dort, wo auch das Bundesverteidigungsministerium heute seinen Sitz hat, ist am Nachmittag zum Gedenken außerdem ein feierliches Gelöbnis von 240 Rekruten der Bundeswehr geplant.

Questions ouvertes

  • Wird der Vorfall rechtliche Konsequenzen haben?
  • Wie reagieren andere Parteien auf den Eklat?
  • Wird die AfD weiterhin Kränze bei solchen Veranstaltungen ablegen?

Sujets liés

This article was originally published by Die Welt.

Articles liés

Plus sur ce sujetStauffenberg-Attentat