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BackEU-Kommission verpflichtet Meta zur Streichung von KI-Gebühren auf WhatsApp
EU-Kommission verpflichtet Meta zur Streichung von KI-Gebühren auf WhatsApp
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n-tv Wirtschaft09.06.2026Tech2 dk okumaGermany

EU-Kommission verpflichtet Meta zur Streichung von KI-Gebühren auf WhatsApp

L'essentiel

  • Die EU-Kommission hat Meta verpflichtet, eine Gebühr für KI-Anbieter auf WhatsApp abzuschaffen.
  • Andernfalls droht ein Bußgeld von bis zu 10% des weltweiten Jahresumsatzes.
  • Ziel ist es, faire Wettbewerbsbedingungen für alle KI-Dienste zu schaffen.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

Die EU-Kommission untersucht Metas Gebührenpolitik für KI-Anbieter auf WhatsApp. Meta hatte zunächst die Funktion für KI-Firmen gesperrt, hob die Sperre aber nach Druck aus Brüssel auf und führte stattdessen eine Gebühr ein.

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Die EU-Kommission greift im Streit um KI-Chatbots auf WhatsApp durch und verpflichtet Meta zu gleichen Bedingungen für alle Anbieter. Eine Gebühr für konkurrierende KI-Dienste muss gestrichen werden - sonst drohen hohe Strafen.

Im Verfahren um KI-Chatbots auf Whatsapp hat die EU-Kommission den Mutterkonzern Meta verpflichtet, konkurrierenden Anbietern gleiche Chancen wie dem hauseigenen Chatbot einzuräumen. Meta müsse seine Gebühr für andere KI-Anbieter wieder abschaffen, teilte die Kommission mit. Der Whatsapp-Mutterkonzern hat demnach fünf Werktage Zeit für die Änderungen, ansonsten droht ein Bußgeld.

Die meisten Nutzerinnen und Nutzer kennen Whatsapp als Messenger-Dienst für private Chats mit Freunden oder der Familie. Inzwischen nutzen allerdings auch Unternehmen den Dienst: Verbraucherinnen und Verbraucher können über Whatsapp den Kundendienst kontaktieren oder Bestellungen in Onlineshops aufgeben. Dahinter steckt dann meistens ein KI-Chatbot, der den Kunden antwortet.

Meta hat daraus ein Geschäftsmodell gemacht und kassiert Gebühren von den Unternehmen. Nach Konzernangaben hat sich allerdings noch ein anderes Phänomen entwickelt: reine KI-Anbieter, die ihre allgemeinen Chatbots - nach dem Vorbild von ChatGPT oder Google Gemini - über den Whatsapp-Dienst laufen lassen und sich so die Reichweite und die Server von Meta zunutze machen.

Eine solche Nutzung ist nicht im Sinne der Whatsapp-Mutter, die einen eigenen KI-Chatbot in die App eingebaut hat. Meta sperrte die Funktion deshalb im vergangenen Jahr für alle Firmen, deren Hauptgeschäft Künstliche Intelligenz ist. Auf Druck aus Brüssel hob Meta die Sperre anschließend auf, führte aber eine zusätzliche Gebühr ein.

Die Gebühr kommt nach Einschätzung der Kommission einer Sperre gleich. Sie ordnete deshalb an, die Gebühr wieder abzuschaffen. Hält sich Meta nicht daran, kann die Kommission ein Bußgeld von bis zu zehn Prozent des weltweiten Jahresumsatzes verhängen.

Brüssel befürchtet, dass Metas Vorgehen insbesondere europäischen KI-Entwicklern einen Nachteil verschaffen und dazu beitragen könnte, dass sie langfristig vom Markt verschwinden. "In sich rasch wandelnden Märkten kann der Wettbewerb verloren gehen, lange bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird", argumentierte EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera.

Die Anordnung der Kommission ist vorläufig und gilt, bis sie die Ermittlungen offiziell abgeschlossen hat. Eine gesetzliche Frist dafür gibt es nicht. Stellt die Kommission am Ende des Verfahrens einen Verstoß gegen EU-Wettbewerbsrecht fest, droht Meta ein weiteres Bußgeld.

À surveiller

Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes

  • Meta wird die Gebühr für KI-Anbieter auf WhatsApp abschaffen.

    Très probable · En quelques jours

  • Die EU-Kommission wird ihre Ermittlungen abschließen und möglicherweise weitere Bußgelder verhängen, falls Verstöße gegen EU-Wettbewerbsrecht festgestellt werden.

    Possible · En quelques mois

Questions ouvertes

  • Wann genau wird Meta die Gebühr abschaffen müssen?
  • Wie wird die EU die Einhaltung der Anordnung überprüfen?
  • Welche spezifischen Auswirkungen hat die Gebühr auf europäische KI-Entwickler?
  • Wann wird die EU-Kommission ihre Ermittlungen abschließen?

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This article was originally published by n-tv Wirtschaft.

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