EU stellt sich hinter Spanien nach Trumps Drohungen
L'essentiel
- Die EU verteidigt Spanien gegen Handelsdrohungen von US-Präsident Trump.
- Die Kommission betont, dass Handelspolitik EU-Kompetenz ist und fordert die Einhaltung des EU-US-Abkommens.
- Hintergrund ist Spaniens Weigerung, US-Militärbasen im Iran-Krieg zu nutzen.
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Brüssel, Madrid. Nach erneuten Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen Spanien stellt die EU sich hinter ihr Mitgliedsland. Die Europäische Kommission werde Spanien gegen mögliche Handelsmaßnahmen der USA verteidigen.
„Handelspolitik ist EU-Kompetenz, und wir werden die Interessen aller unserer Mitgliedstaaten verteidigen“, sagte eine Sprecherin von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen dem Handelsblatt. „Wir fordern die Einhaltung und Umsetzung des EU-US-Abkommens“, fügte sie hinzu. In dem Abkommen hatte sich Trump verpflichtet, seine Zölle gegen die EU auf maximal 15 Prozent anzuheben.
Trump kündigte am Mittwoch auf dem Nato-Gipfel in Ankara an, er werde den Handel mit Spanien vollständig kappen. Madrid warf er vor, ein „schrecklicher Partner“ in der Nato zu sein. Hintergrund ist die Weigerung der spanischen Regierung, den USA im Krieg gegen den Iran die Nutzung spanischer Militärbasen und des spanischen Luftraums zu gestatten.





