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BackEU und Mexiko modernisieren Globalabkommen nach zehn Jahren
EU und Mexiko modernisieren Globalabkommen nach zehn Jahren
Monde
Handelsblatt22.05.2026Monde2 dk okumaGermany

EU und Mexiko modernisieren Globalabkommen nach zehn Jahren

L'essentiel

  • EU und Mexiko haben nach zehnjährigen Verhandlungen ihr Globalabkommen von 2000 modernisiert.
  • Das Abkommen soll die Handelsbeziehungen angesichts globaler Herausforderungen und des US-Protektionismus vertiefen.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

Nach zehn Jahren Verhandlungen haben die EU und Mexiko ihr Globalabkommen von 2000 modernisiert. Das Abkommen zielt darauf ab, die bilateralen Beziehungen zu vertiefen und die Handelspartner angesichts globaler Herausforderungen und der protektionistischen Politik der USA zu diversifizieren.

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Mexiko-Stadt. Die EU und Mexiko haben nach zehnjährigen Verhandlungen die modernisierte Fassung ihres Handels- und Partnerschaftsabkommens aus dem Jahr 2000 unterzeichnet. Zum Abschluss eines bilateralen Gipfeltreffens in Mexiko-Stadt bekannten sich beide Seiten zum Multilateralismus.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident António Costa reisten als Teil einer größeren EU-Delegation in die mexikanische Hauptstadt. Dort trafen sie sich mit der linksgerichteten Präsidentin Claudia Sheinbaum.

Angesichts der protektionistischen Handelspolitik der USA unter der Regierung von Präsident Donald Trump und weiterer globaler Herausforderungen wollen die EU und Mexiko ihre Handelspartner diversifizieren. Das erste Gipfeltreffen seit zehn Jahren zwischen der EU und der zweitgrößten Volkswirtschaft Lateinamerikas soll zu einer Vertiefung der bilateralen Beziehungen führen.

„In einer Zeit, die von zunehmenden Turbulenzen und tiefgreifenden Veränderungen geprägt ist, haben wir uns entschlossen, die Bindungen unserer strategischen Partnerschaft auszubauen, zu vertiefen und zu aktualisieren“, heißt es in der gemeinsamen Abschlusserklärung des Gipfeltreffens.

Die EU und Mexiko bilden gemeinsam einen Markt mit mehr als 580 Millionen Menschen. Mit dem modernisierten Abkommen hebt Mexiko fast alle bestehenden Zölle auf EU-Einfuhren auf. Zudem werden bürokratische Handelshemmnisse beseitigt und zahlreiche Herkunftsangaben geschützt. Ebenso soll der Zugang zu öffentlichen Aufträgen erleichtert werden. Das Abkommen umfasst nun auch den digitalen Handel.

Neben Handelsfragen umfasst das globale Abkommen auch Regelungen zu Themen wie Klimawandel, Menschenrechten und internationaler Zusammenarbeit. Unterzeichnet wurde auch ein Interimshandelsabkommen. Nach Beendigung des vollständigen Ratifizierungsprozesses innerhalb der EU soll es dann durch das Globalabkommen ersetzt werden.

Mexiko ist der elftgrößte Handelspartner der EU und Deutschlands wichtiger Handelspartner in Lateinamerika. Das jährliche bilaterale Handelsvolumen zwischen der Europäischen Union und Mexiko beträgt rund 86 Milliarden Euro. Rund 53 Milliarden davon entfallen auf EU-Ausfuhren nach Mexiko und fast 34 Milliarden auf Einfuhren aus dem lateinamerikanischen Land.

À surveiller

Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes

  • Steigerung des bilateralen Handelsvolumens zwischen EU und Mexiko.

    Très probable · Moyen terme

  • Stärkere Diversifizierung der Handelspartner für beide Seiten.

    Probable · Moyen terme

Questions ouvertes

  • Wann genau wird das Interimshandelsabkommen vollständig ratifiziert und durch das Globalabkommen ersetzt?
  • Welche spezifischen Maßnahmen zur Erleichterung des Zugangs zu öffentlichen Aufträgen werden implementiert?
  • Wie wird sich die Vertiefung der EU-Mexiko-Beziehungen konkret auf die Handelsbeziehungen mit den USA auswirken?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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