Gunda Röstel zur Präsidentin der Landessynode Sachsens gewählt
L'essentiel
- Gunda Röstel wurde zur Präsidentin der 29.
- Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens gewählt.
- Nach knappen Ergebnissen in den ersten beiden Wahlgängen erhielt sie im dritten Wahlgang die Mehrheit der Stimmen.
Résumé généré par IA
Pourquoi c'est important
Gunda Röstel wurde zur neuen Präsidentin der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens gewählt. Sie war zuvor bereits in der Politik aktiv und ist nun Geschäftsführerin der Dresdner Stadtentwässerung. Die Wahl war nicht geradlinig und erforderte drei Wahlgänge.
Gunda Röstel ist zur Präsidentin der 29. Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens (EVLKS) gewählt worden. Doch der Weg dahin war alles andere als geradlinig: Die 64-Jährige hat am Samstag die Mehrheit der Stimmen des im März neu gewählten Kirchenparlaments im dritten Wahlgang erhalten. In den ersten beiden Wahlgängen war sie jeweils knapp an der nötigen Zweidrittelmehrheit gescheitert.
Vor dem dritten und entscheidenden Wahlgang zog sich ihr Herausforderer, der Oelsnitzer Anwalt Christoph Apitz, schließlich zurück. Röstel ist derzeit Geschäftsführerin der Dresdner Stadtentwässerung. Von 1996 bis 2000 war sie Bundessprecherin von Bündnis 90/Die Grünen, später zog sie sich aus der Politik zurück. Sie führt die Landessynode als neue Präsidentin nun für einen Zeitraum von sechs Jahren.
Röstel will Zweifler in nächsten sechs Jahren überzeugen
Der Freiberger Pfarrer Michael Stahl hatte dem Gremium die frühere Politikerin und Managerin als Kandidatin für das kirchenpolitische Amt vorgeschlagen, weil «sie uns mit diesen Fähigkeiten guttun wird. Insbesondere in diesem Amt als Präsidentin der Landessynode, gerade auf diesem schweren Weg, die Kirche in den Wandel zu versetzen», sagte Stahl zur Begründung seines Vorschlags in Dresden.
«Die, die mich jetzt noch nicht wählen konnten, hoffe ich, in den kommenden sechs Jahren überzeugen zu können», sagte Röstel nach ihrer Wahl. Sie folgt auf Bettina Westfeld, die im Mai aus dem Amt ausgeschieden war.
Westfeld hatte die Landessynode sechs Jahre lang geführt und war zuvor zwei Legislaturperioden Vizepräsidentin des Gremiums. Sie hatte sich unter anderem der Aufarbeitung sexualisierter Gewalt gewidmet und «den Anliegen Betroffener in ihrem Wirken in der Landessynode zu Sichtbarkeit und Beachtung verholfen», teilte die EVLKS mit.
Questions ouvertes
- Wie werden die Zweifler überzeugt?
- Welche spezifischen Herausforderungen bringt der Wandel der Kirche mit sich?




