HSBC stellt Kreditvergabe an risikoreiche Private-Credit-Fonds ein
L'essentiel
- HSBC Holdings stellt die Kreditvergabe an risikoreichere Private-Credit-Fonds ein.
- Auslöser sind Unternehmensinsolvenzen, die fragwürdige Zeichnungsstandards in der Branche offenbart haben.
- Die Bank begründet dies mit nicht mehr zu rechtfertigenden Risiken.
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HSBC Holdings stellt die Kreditvergabe an risikoreichere Private-Credit-Fonds ein, da Unternehmensinsolvenzen fragwürdige Zeichnungsstandards offenbart haben.
HSBC Holdings stellt die Kreditvergabe an risikoreichere Private-Credit-Fonds ein. Auslöser sind Unternehmensinsolvenzen, die fragwürdige Zeichnungsstandards in der Branche offenbart haben. Das berichtet die „Financial Times“ am Dienstag.
Europas größte Bank habe Kunden in den vergangenen Wochen mitgeteilt, dass sie bestimmte Kreditlinien nicht verlängern und keine nachrangigen Hebelfinanzierungen mehr bereitstellen werde, so die FT unter Berufung auf informierte Kreise.
HSBC sei zu dem Schluss gekommen, dass die Erträge aus bestimmten Private-Credit-Fonds die damit verbundenen Risiken nicht länger rechtfertigen, schreibt das Blatt. Künftig werde das Londoner Geldhaus sein Kapital auf weniger riskante Fonds konzentrieren.
Die klassischen Banken werden im Private-Credit-Markt zunehmend skeptischer. Das Geschäft hatte sich in Zeiten hoher Zinsen massiv aufgebläht, steht nun aber durch Unternehmenspleiten unter Druck.
Einige Großbanken erhöhen bereits die Konditionen für die von ihnen bereitgestellten Hebelfinanzierungen und schreiben zugleich bestimmte Kredite ab, die als Sicherheiten hinterlegt wurden. Hinter den Kulissen veranlasst das Fondsmanager im Private-Credit-Bereich, Positionen aus ihren Portfolios auszutauschen – während Banken wie JPMorgan Chase, Goldman Sachs und Barclays ihr Recht ausüben, einzelne Vermögenswerte abzuwerten.
Questions ouvertes
- Welche anderen Banken werden folgen?
- Wie wirkt sich dies auf die Fondsmanager aus?





