Intel kehrt auf Wachstumskurs zurück: Umsatz und Gewinn übertreffen Erwartungen
L'essentiel
- Intel hat nach einer langen Krise ein starkes Quartalsergebnis vorgelegt, angetrieben durch die steigende Nachfrage nach Halbleitern für KI-Rechenzentren.
- Umsatz und bereinigter Gewinn übertrafen die Analystenerwartungen deutlich, was die Aktie im nachbörslichen Handel steigen ließ.
- Ein Verlust entstand durch eine Wertberichtigung im Zusammenhang mit Subventionen der US-Regierung.
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Pourquoi c'est important
Intel befand sich nach einer langen Krise auf der Suche nach Wachstum und Kostensenkungen, während die Nachfrage nach Halbleitern für KI-Rechenzentren stark anstieg.
New York, San Francisco. Intel ist zurück auf Wachstumskurs. Das Geschäft des Chipkonzerns profitiert nach einer langen Krise von der steigenden Halbleiter-Nachfrage beim Ausbau von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI). Im vergangenen Quartal sprang der Umsatz des Chip-Pioniers im Jahresvergleich um ein Viertel auf 16,1 Milliarden Dollar (14,15 Mrd. Euro) hoch. Es war das schnellste Umsatzwachstum seit Jahren. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit Erlösen von 14,4 Milliarden Dollar gerechnet.
Beim bereinigten Gewinn pro Aktie übertraf Intel die Wall-Street-Prognosen noch stärker: Er war mit 42 US-Cent doppelt so hoch wie von Analysten im Schnitt erwartet. Unterm Strich stand derweil ein Verlust von elf Milliarden Dollar in der Bilanz, der allerdings auf eine buchhalterische Wertberichtigung auf treuhänderisch gehaltene Aktien zurückgeht, die im Austausch für Milliardensubventionen an die US-Regierung übergeben werden sollen.
Auch Intels Ausblick auf das laufende Quartal lag deutlich über den Markterwartungen. Die Aktie stieg im nachbörslichen US-Handel zeitweise um rund zwölf Prozent.
Intel versucht unter dem seit Anfang 2025 amtierenden Chef Lip-Bu Tan unter anderem, durch Kostensenkungen aus der Krise zu kommen, und gab dafür auch die Pläne zum Bau eines Werks in Magdeburg auf. Im vergangenen August bekam die US-Regierung nach Druck von Präsident Donald Trump einen Anteil von rund zehn Prozent an Intel als Gegenleistung für ursprünglich unentgeltlich zugesagte Milliardensubventionen.
Questions ouvertes
- Welche genauen Bedingungen sind an den Anteil der US-Regierung geknüpft?
- Wie wird sich Intels Strategie in Europa nach der Absage des Magdeburger Werks entwickeln?
- Wie wird sich die Führung unter Lip-Bu Tan auf die langfristige Strategie auswirken?






