Jugendlicher wegen 105 Bombendrohungen angeklagt
L'essentiel
- Ein 16-Jähriger aus Halle wurde wegen 105 Fällen von Bombendrohungen gegen Schulen und Krankenhäuser in Deutschland, Österreich und der Schweiz angeklagt.
- Die Taten sollen zwischen Juli und September 2025 stattgefunden haben.
- Vier Verhandlungstage sind für Juni und Juli angesetzt.
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Pourquoi c'est important
Nach einer Serie von Bombendrohungen gegen Schulen und Krankenhäuser hat die Staatsanwaltschaft Halle Anklage gegen einen Jugendlichen erhoben. Dem 16-Jährigen werden 105 Fälle vorgeworfen.
Nach einer Serie von Bombendrohungen gegen Schulen und Krankenhäuser hat die Staatsanwaltschaft Halle Anklage gegen einen Jugendlichen erhoben.
Dem 16-Jährigen aus Halle werden 105 Fälle vorgeworfen, wie die Behörde auf Anfrage mitteilte. Die Anklagen wurden zwischen Dezember 2025 und Januar 2026 beim Jugendschöffengericht des Amtsgerichts Halle eingereicht.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll der Jugendliche die Taten zwischen Juli und September 2025 begangen haben. Die Drohungen wurden demnach per E-Mail an zahlreiche Schulen und Krankenhäuser in Deutschland sowie in Österreich und der Schweiz verschickt. In den Nachrichten soll unter anderem mit Bombenexplosionen gedroht worden sein.
Vier Verhandlungstage geplant
Bereits im vergangenen Jahr hatte die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen den Jugendlichen bestätigt. Damals war von rund 80 Bombendrohungen die Rede. Im Zuge der Ermittlungen durchsuchten Beamte auch die Wohnung des Beschuldigten und stellten mehrere Speichermedien sicher.
Für das Verfahren vor dem Jugendschöffengericht sind bislang vier Verhandlungstage vorgesehen. Termine sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft am 19., 24. und 30. Juni sowie am 1. Juli angesetzt.
Questions ouvertes
- Was war das Motiv des Jugendlichen?
- Gab es Mittäter?