Marktbericht: DAX-Anleger scharren mit den Hufen
Neue Hoffnung auf einen Friedensschluss im Iran-Krieg hat heute den Aktienmarkt beflügelt. Zudem gab es eine ganze Fülle neuer Geschäftszahlen. Gleich mehrere DAX-Unternehmen öffneten ihre Bücher.

Neue Hoffnung auf einen Friedensschluss im Iran-Krieg hat heute den Aktienmarkt beflügelt. Zudem gab es eine ganze Fülle neuer Geschäftszahlen. Gleich mehrere DAX-Unternehmen öffneten ihre Bücher.

Novartis übernimmt das britische Biotechunternehmen Myricx Bio für bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar, um seine Onkologie-Sparte zu stärken. Myricx Bio entwickelt Antikörper-Wirkstoff-Konjugate, die Resistenzen gegen Krebsmedikamente überwinden sollen.

Tesla verzeichnete im Juni 2024 einen starken Zuwachs bei Neuzulassungen des Model Y in Deutschland. Dennoch war der Skoda Elroq im ersten Halbjahr das meistverkaufte Elektroauto. Der deutsche E-Automarkt boomt, wobei deutsche Hersteller knapp 58% des Marktes im ersten Halbjahr halten, während chinesische Marken stark aufholen.
Die Deutsche Bahn startet ein Pilotprojekt mit Rabatten für Deutschlandticket-Nutzer auf der Rheinstrecke zwischen Mainz, Koblenz und Bonn. Vom 7. Juli bis 31. Dezember gibt es 60% Rabatt auf Mehrfahrten-Tickets für ICE/IC-Züge.
Städte und Institutionen aus Ostbrandenburg fordern von der Deutschen Bahn, die geplante Generalsanierung der Strecke Berlin-Frankfurt (Oder) fahrgastfreundlicher zu gestalten. Eine monatelange Vollsperrung würde zehntausende Pendler belasten und die regionale Wirtschaft gefährden. Sie schlagen eingleisige Arbeiten und verbindliche Verträge für Schienenersatzverkehr vor.

Die EZB warnt europäische Banken vor den wachsenden Cyberrisiken durch neue KI-Modelle wie "Mythos". Chefin Claudia Buch fordert in einem Brief an die CEOs einen Aktionsplan zur Stärkung der IT-Sicherheit bis 31. Oktober und die schnellere Behebung von Schwachstellen.

Der Schweizer Investor Pino Sergio will den Batteriehersteller Varta retten und eine Natrium-Ionen-Fertigung aufbauen. Seine Allswiss-Gruppe hat den Gläubigern ein Angebot unterbreitet, doch die Deutsche Bank und britische Fonds verweigern Verhandlungen und sprechen von einer "vorläufigen Interessenbekundung".