Rentenkommission schlägt Änderungen vor, Gewalt im Westjordanland nimmt zu
L'essentiel
- Die Rentenkommission schlägt vor, die abschlagsfreie Rente nach 45 Jahren abzuschaffen und das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung zu koppeln.
- Gleichzeitig soll die Rente durch Kapitalmarktinvestitionen teilweise finanziert werden.
- Im Westjordanland hat die Gewalt seit Oktober 2023 zugenommen, mit vielen Toten und Vertriebenen.
Résumé généré par IA
Pourquoi c'est important
Die Rentenkommission hat Vorschläge zur Sicherung der Altersvorsorge erarbeitet. Seit dem Gazakrieg hat die Gewalt im Westjordanland zugenommen.
Die Rentenkommission hat Vorschläge erarbeitet, wie die Altersvorsorge künftig bezahlbar und stabil bleiben soll. Der Plan wurde am Wochenende vorab öffentlich, er soll am Dienstag offiziell vorgestellt werden. Das Papier umfasst 30 Punkte: So soll die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren abgeschafft und das Renteneintrittsalter künftig direkt an die Lebenserwartung gekoppelt werden. Bis 2041 würde es auf 67 Jahre und sechs Monate steigen. Gleichzeitig soll die Rente teilweise über Investitionen am Kapitalmarkt finanziert werden. Das Geld dafür soll aus schrittweise steigenden Beiträgen von Arbeitgebern und Beschäftigten kommen. Um die Last breiter zu verteilen, könnten künftig auch Selbstständige, Politiker und Vorstände verpflichtet werden, in die Rentenkasse einzuzahlen. Ob sich Union und SPD auf das Maßnahmenpaket einigen werden, ist noch offen. Im Podcast analysiert Wirtschaftsredakteurin Tina Groll die Vorschläge.
Seit dem Überfall der Hamas auf Israel und dem Beginn des jüngsten Gazakriegs hat die Gewalt im von Israel besetzten Westjordanland stark zugenommen. Ein besonders erschütternder Fall ist der Tod des Babys Sam Abu Haikal, das in einem Auto von einem Schuss eines israelischen Soldaten am Kopf getroffen wurde. Steffi Hentschke hat zu dem Fall recherchiert. Sie ist freie Nahostkorrespondentin und ordnet den Fall im Podcast ein: Mehr als 1.000 Palästinenser wurden seit Oktober 2023 im Westjordanland und in Ostjerusalem getötet. Zudem wurden fast 6.000 Menschen durch Gewalt von Siedlern vertrieben. Im besetzten Westjordanland gelten außerdem zwei Rechtssysteme: israelisches Zivilrecht für Siedler, Militärrecht für Palästinenser. Hentschke erklärt, warum das die Aufklärung erschwert.
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Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski
À surveiller
Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes
Rentenbeiträge werden schrittweise steigen.
Probable · Moyen terme
Gewalt im Westjordanland könnte weiter zunehmen.
Spéculatif · Court terme
Questions ouvertes
- Einigung zwischen Union und SPD auf Rentenpaket?
- Auswirkungen der Kapitalmarktfinanzierung auf Renten?
- Aufklärung von Gewaltvorfällen im Westjordanland?




