US Supreme Court bestätigt Staatsbürgerschaft für in den USA geborene Kinder
L'essentiel
- Der Oberste Gerichtshof der USA hat das Recht auf Staatsbürgerschaft für in den USA geborene Kinder bestätigt und eine Anordnung von Donald Trump widerrufen.
- In einem weiteren Urteil billigte das Gericht Verbote für Transgender-Athletinnen im Frauensport.
Résumé généré par IA
Pourquoi c'est important
Der Oberste Gerichtshof der USA hat zwei wichtige Urteile gefällt: Eines bestätigt das Recht auf Staatsbürgerschaft für in den USA geborene Kinder und widerruft eine Anordnung von Donald Trump. Das andere Urteil billigt Verbote für Transgender-Athletinnen im Frauensport.
Der Oberste Gerichtshof der USA hat das Recht von in den USA geborenen Kindern auf die US-amerikanische Staatsbürgerschaft bestätigt.
Die Richterinnen und Richter am Supreme Court widersprachen einer Anordnung von US-Präsident Donald Trump, wonach neugeborene Kinder, deren Eltern sich illegal oder nur vorübergehend in den USA aufhalten, keine US-Staatsbürgerschaft mehr erhalten sollten. Trump hatte die Anordnung am ersten Tag seiner zweiten Amtszeit unterzeichnet.
Mehrere Gerichte blockierten Trumps Anordnung
Das Gericht stützte sich in seiner Entscheidung auf die langjährige Auffassung, dass der 14. Zusatzartikel der Verfassung und das Bundesrecht seit 1940 jedem auf US-amerikanischem Boden Geborenen die Staatsbürgerschaft verleihen - mit wenigen Ausnahmen.
Mehrere Gerichte hatten die Anordnung Trumps blockiert, die nie in Kraft trat. In dem konkreten Fall entschieden die Richterinnen und Richter nun über Trumps Berufung gegen das Urteil eines untergeordneten Gerichts im Bundesstaat New Hampshire, das die Beschränkungen für die Staatsbürgerschaft durch Geburt aufgehoben hatte.
Gericht billigt Verbot für Transgender-Sportlerinnen
In einem anderen Urteil hat der Oberste Gerichtshof der USA Verbote für Transgender-Athletinnen im Frauensport gebilligt. Der Supreme Court erlaubte Bundesstaaten entsprechende Ausschlussregeln für öffentliche Schulen und Hochschulen.
Dieses Urteil gilt als Sieg für Trump, der im Februar 2025 ein Dekret zum Ausschluss biologischer Männer vom Frauensport unterzeichnet hatte. Mehr als die Hälfte der US-Bundesstaaten hat bereits solche Verbote erlassen.
Die konservative Mehrheit des Gerichts kam zu dem Schluss, dass entsprechende Verbote in Idaho und West Virginia kein Verstoß gegen die US-Verfassung oder ein Bundesgesetz gegen sexuelle Diskriminierung in der Bildung seien. Staatsanwalt Alan Hurst argumentierte, das Verbot sei "nötig für den fairen Wettbewerb".
Questions ouvertes
- Wie werden die Bundesstaaten die Verbote umsetzen?
- Gibt es weitere Klagen gegen die Urteile?




