Adoptionen in Thüringen auf Rekordtief
Die Zahl der Adoptionen in Thüringen ist auf den niedrigsten Stand seit 1993 gesunken. 2024 wurden nur 65 Kinder adoptiert, zwölf weniger als im Vorjahr. Es gab mehr Bewerber als Kinder.
Die Zahl der Adoptionen in Thüringen ist auf den niedrigsten Stand seit 1993 gesunken. 2024 wurden nur 65 Kinder adoptiert, zwölf weniger als im Vorjahr. Es gab mehr Bewerber als Kinder.
Die Polizei in Südthüringen sucht nach einer 19-jährigen Mutter und ihrer knapp zweijährigen Tochter, die seit Donnerstagnachmittag vermisst werden. Das Kind wurde nach einer Begegnung mit dem Pflegevater von der Mutter mitgenommen. Das Jugendamt hält eine schnelle Rückkehr des Kindes zur Pflegefamilie für notwendig.
Fast jedes vierte Unternehmen in Thüringen beschäftigt ausländische Arbeitskräfte. Die Zahl der Firmen mit internationalen Mitarbeitern hat sich seit 2015 mehr als verdoppelt, was den demografischen Wandel und den Fachkräftemangel widerspiegelt.
Thüringens Landtagspräsident König sieht durch KI eine erhebliche Mehrbelastung für Verwaltungen bei Kleinen Anfragen. Er rechnet mit einem neuen Rekord und warnt vor "Waffenungleichheit" zwischen Fragestellern und Beantwortenden.
Sahra Wagenknecht, Gründerin des BSW, lehnt die "Brombeer-Koalition" in Thüringen ab. Sie kritisiert mangelnde inhaltliche Gemeinsamkeiten und schadet dem BSW. Katja Wolf, Thüringens Finanzministerin, weist die Kritik zurück.

Sahra Wagenknecht, Gründerin des BSW, kritisiert die Beteiligung ihrer Partei an der Regierung in Thüringen und fordert eine stärkere Einbeziehung der AfD. Landeschefin Katja Wolf widerspricht und betont die Stabilität der Koalition.
Sahra Wagenknecht (BSW) lehnt eine Fortsetzung der "Brombeerkoalition" (CDU, BSW, SPD) in Thüringen ab. Sie kritisiert mangelnde inhaltliche Gemeinsamkeiten und schlägt die Suche nach einem parteiunabhängigen Ministerpräsidenten vor, der auch mit der AfD zusammenarbeiten könnte. Die Thüringer BSW-Vorsitzende Katja Wolf wies die Kritik zurück.
Sahra Wagenknecht, Gründerin der BSW-Partei, lehnt die "Brombeer-Koalition" in Thüringen ab. Sie sieht wenig inhaltliche Gemeinsamkeiten mit CDU und SPD und glaubt, dass die Koalition dem BSW geschadet und die AfD gestärkt hat. Stattdessen schlägt sie einen unabhängigen Ministerpräsidenten vor, der mit wechselnden Mehrheiten regiert.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet am Donnerstag in Thüringen Temperaturen von bis zu 32 Grad, besonders im Altenburger Land. Freitag wird es mit bis zu 36 Grad noch heißer, aber auch mit zunehmender Gewittergefahr.
Der Thüringer AfD-Landesvorsitzende Björn Höcke will die Unvereinbarkeitsliste der AfD überarbeiten. Eine neue, enge Extremismusdefinition soll nur Organisationen mit gewalttätigem Ziel einschränken. Zudem soll eine Verjährungsfrist für ehemalige Mitgliedschaften in extremistischen Vereinigungen eingeführt werden.
Thüringens Gesundheitsministerin Katharina Schenk setzt sich dafür ein, das während der Corona-Pandemie aufgebaute Personal in den Gesundheitsämtern zu halten. Da der "Pakt für den öffentlichen Gesundheitsdienst" ausläuft, sind die Kommunen auf sich allein gestellt. Schenk ist skeptisch, ob sie die Stellen besetzen können, und will dies auf Bundesebene thematisieren.
Thüringen verzeichnete 2025 den stärksten Bevölkerungsrückgang aller deutschen Bundesländer mit einem Minus von 1,0 Prozent. Ministerin Schenk betont die Notwendigkeit von Zuzug und einer "Einladungskultur", während die AfD auf "eigene Kraft" setzt.
Thüringen stärkt seinen Katastrophenschutz durch die Anschaffung von drei weiteren Groß-Tanklöschfahrzeugen. Diese Fahrzeuge, die jeweils 10.000 Liter Wasser fassen, sollen die Waldbrandbekämpfung verbessern und wurden an Weimar, Suhl und den Landkreis Sömmerda übergeben.
Internationale Studierende empfinden Thüringen oft als wenig weltoffen, was ihre Bleibeperspektiven nach dem Studium beeinträchtigt. Rassismus und Sorgen wegen hoher AfD-Zustimmungswerte sind zentrale Themen. Forschungsergebnisse der Uni Jena beleuchten diese Herausforderungen.

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) steht wegen des mutmaßlichen Einsatzes von Künstlicher Intelligenz zur Verfassung seiner Reden und Gastbeiträge in der Kritik. Die Affäre um KI-generierte Texte und nicht verifizierbare Zitate wirft Fragen nach der Glaubwürdigkeit des Politikers auf, insbesondere im Zusammenhang mit einem entzogenen Doktortitel.
Thüringen plant, Grundbuchberichtigungen durch einen vergünstigten Erbschein zu erleichtern. Dies soll Kosten senken und Eigentumsverhältnisse klären, insbesondere bei Privatwäldern.
Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) fordert vor der Innenministerkonferenz mehr Anstrengungen für den Zivil- und Bevölkerungsschutz in Deutschland. Er kritisiert die Pläne von Bundesinnenminister Dobrindt (CSU) als unzureichend und verweist auf Finnland als Vorbild.
Der MDR setzt die Produktion von Sonntagabendkrimis für drei Jahre aus, was erhebliche wirtschaftliche und kulturelle Folgen für die mitteldeutschen Regionen hat. Kritiker sehen darin eine Marginalisierung des Ostens und eine Vernachlässigung des öffentlich-rechtlichen Auftrags.
Thüringen plant 13 Christopher Street Days (CSDs) und einen Dyke March, um Akzeptanz für queere Personen zu fördern. Organisatoren sehen sich zunehmenden Bedrohungen, insbesondere aus dem rechtsextremen Spektrum, gegenüber. Kleinere CSDs sind stärker von Störungen betroffen, was zu Sicherheitskonzepten und veränderter Anreise führt. Finanzierungsprobleme und mangelnde Unterstützung erschweren die Durchführung.
Thüringen plant erste Abkommen mit Indien zur Ausbildung junger Menschen und zur Gewinnung von Fachkräften, insbesondere für das Gesundheitswesen und das Handwerk. Ein indischer Delegationsbesuch folgte auf eine Reise von Regierungsvertretern.

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt steht wegen der mutmaßlichen Nutzung von KI für Reden und Gastbeiträge in der Kritik. "Frag den Staat" deckte auf, dass Teile oder ganze Texte von KI stammen könnten, darunter ein Gastbeitrag in der F.A.Z., der nun gesperrt wurde. Voigt verteidigt die KI-Nutzung als Werkzeug, verweist auf mangelnde Kennzeichnungspflichten und interne Anweisungen.
Das Bundeskartellamt hat der Smart-Store-Kette Tante Enso die Übernahme von neun Tegut-Filialen in Thüringen genehmigt. Die Läden sollen als 24-Stunden-Automatenläden betrieben werden.
Die Gesellschaft erlebt eine Krise im Verhältnis zwischen Regierenden und Regierten. Politische Maßnahmen stoßen auf weniger Zustimmung und viele Menschen fühlen sich von Politikern nicht verstanden, vermissen Authentizität und Charaktere.
Die Gesellschaft erlebt eine Krise im Verhältnis zwischen Regierenden und Regierten, die sich sowohl in mangelnder Zustimmung zu politischen Maßnahmen als auch in einem Gefühl der Entfremdung und des Vermissens authentischer Charaktere in der Politik äußert.