ADAC-Mitglieder müssen sich auf höhere Beiträge einstellen
Quick Look
- Der ADAC erhöht zum ersten Mal seit sechs Jahren die Jahresbeiträge für seine Mitglieder.
- Januar 2027 steigen die Beiträge je nach gewähltem Tarif um 10 bis 35 Euro pro Jahr.
- Grund dafür sind gestiegene Kosten für Energie, Personal und Dienstleistungen.
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Why It Matters
Der ADAC erhöht zum ersten Mal seit sechs Jahren seine Jahresbeiträge. Die Erhöhung, die auf der Hauptversammlung in Speyer beschlossen wurde, tritt am 1. Januar 2027 in Kraft. Die Beiträge steigen je nach gewähltem Mitgliedschaftstarif zwischen 10 und 35 Euro pro Jahr.
Die Pannenhilfe des Autofahrerklubs ist in den vergangenen Jahren gut ein Viertel teurer geworden, sagt der Autofahrerklub. Daher sollen die Mitglieder nun mehr zahlen – dafür aber auch mehr bekommen.
Zum ersten Mal seit sechs Jahren erhöht der ADAC die Jahresbeiträge. Abhängig von der gewählten Mitgliedschaft sollen die Beiträge für Einzelmitglieder zum 1. Januar 2027 um zwischen 10 Euro und 35 Euro im Jahr steigen, beschlossen die Delegierten auf der Hauptversammlung im rheinland-pfälzischen Speyer.
Grund dafür seien höhere Kosten für Energie, Personal, Ersatzteile sowie Abschlepp- und Werkstattleistungen, erklärte der Automobilclub. Das Geschäftsjahr 2025 sei deshalb mit einem Verlust von 17 Millionen Euro abgeschlossen worden. Seit der letzten Erhöhung im Jahr 2020 seien die Lebenshaltungskosten um 24,4 Prozent gestiegen. „Für eine einzelne Pannenhilfe muss der ADAC inzwischen im Durchschnitt sogar 27 Prozent mehr ausgeben“, hieß es.
Konkret erhöht sich zum Beispiel der Beitrag für den Basistarif von bisher 54 Euro im Jahr auf 64 Euro. Das entspricht einem Zuwachs um rund 19 Prozent. Für den Plus-Tarif müssen Mitglieder künftig 114 Euro statt wie bisher 94 Euro zahlen. Das ist eine Steigerung um gut 21 Prozent. Premium-Mitglieder zahlen von Januar an 174 Euro statt bisher 139 Euro, ein Plus von rund 25 Prozent.
Im vergangenen Jahr verzeichnete der ADAC nach eigenen Angaben 490.000 Neueintritte. Die nun insgesamt 22,7 Millionen Mitglieder sollen nach der Beitragserhöhung aber auch von erweiterten Leistungen profitieren, hieß es: So würden Leistungen angemessen erweitert und Leistungsgrenzen etwa beim Abschleppen erweitert. Trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen solle es keine Abstriche an Leistungsfähigkeit und Qualität geben, sagte der ADAC-Präsident Christian Reinicke laut Mitteilung.
Demnach wurde im vergangenen Jahr in Deutschland durchschnittlich alle 9 Sekunden die Hilfe des ADAC beansprucht, insgesamt über 3,7 Millionen Mal. Und auch für 2026 gehe man von einer hohen Nachfrage aus.
What to Watch
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Die ADAC-Mitgliederbeiträge werden zum 1. Januar 2027 um 10 bis 35 Euro pro Jahr steigen.
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Open Questions
- Wie genau werden die Leistungen erweitert?
- Welche spezifischen Kostensteigerungen gab es bei Energie, Personal und Ersatzteilen?
- Wie wirkt sich die Beitragserhöhung auf die Mitgliederbindung aus?
