Breaking
FREscalade des tensions : l'Iran et les États-Unis échangent des frappes au Moyen-OrientFRVéhicule suspect contenant des armes évacué à Sarcelles, enquête en coursFRCanicule : 139 personnes se sont noyées depuis le 19 juin, annonce Laurent NuñezFRÉtudiante enlevée et violée à Aix-en-Provence par un récidivisteFRTribune de Mariano Rajoy sur l'équipe de France : indignation en FranceFRLa canicule fait chuter les ventes de certains produits en grande surfaceFRUn instructeur de vol argentin meurt en plein vol, son élève aux commandes réussit un atterrissage d'urgenceFRTour de France : le résumé de la 9e étapeFRAlbanie et Serbie : l'UE en ligne de mire, mais des obstacles sur la routeFRManoirs à Londres, hôtels de luxe, comptes en Suisse : L’opaque «empire» financier du nouveau guide suprême iranien à l’étrangerFREscalade des tensions : l'Iran et les États-Unis échangent des frappes au Moyen-OrientFRVéhicule suspect contenant des armes évacué à Sarcelles, enquête en coursFRCanicule : 139 personnes se sont noyées depuis le 19 juin, annonce Laurent NuñezFRÉtudiante enlevée et violée à Aix-en-Provence par un récidivisteFRTribune de Mariano Rajoy sur l'équipe de France : indignation en FranceFRLa canicule fait chuter les ventes de certains produits en grande surfaceFRUn instructeur de vol argentin meurt en plein vol, son élève aux commandes réussit un atterrissage d'urgenceFRTour de France : le résumé de la 9e étapeFRAlbanie et Serbie : l'UE en ligne de mire, mais des obstacles sur la routeFRManoirs à Londres, hôtels de luxe, comptes en Suisse : L’opaque «empire» financier du nouveau guide suprême iranien à l’étranger
Newsgather
BackAfrikanische und karibische Staaten fordern Reparationen für Sklavenhandel
Afrikanische und karibische Staaten fordern Reparationen für Sklavenhandel
Developing
Die Zeit6/20/2026World2 min readGermany

Afrikanische und karibische Staaten fordern Reparationen für Sklavenhandel

Quick Look

  • Afrikanische und karibische Staaten verabschieden 19-Punkte-Plan für Reparationen, der formelle Entschuldigungen, Schuldenerlasse und Rückgabe von Kulturgütern fordert.
  • Die UN-Resolution wurde trotz Widerstands aus Europa und den USA angenommen.

AI-generated summary

Why It Matters

Afrikanische und karibische Staaten fordern Reparationen von Ländern, die vom transatlantischen Sklavenhandel profitierten. Ein 19-Punkte-Plan wurde in Ghana verabschiedet.

Font size

Afrikanische und karibische Staaten fordern formelle Entschuldigungen von Ländern, die vom transatlantischen Sklavenhandel profitiert haben, sowie Schuldenerlasse und finanzielle Entschädigungen.

Die Forderungen sind Teil eines 19-Punkte-Plans für Reparationen, der am Ende einer dreitägigen Konferenz in Ghana verabschiedet wurde. Ghanas Resolution bei den Vereinten Nationen, die den transatlantischen Sklavenhandel als das »schwerste Verbrechen gegen die Menschlichkeit« anerkennt, wurde im März trotz des Widerstands Europas und der Vereinigten Staaten angenommen. Beide Regionen stehen historisch in enger Verbindung mit dem System des Menschenhandels, durch das Millionen Menschen gewaltsam aus ihren Heimatländern verschleppt wurden.

Der Plan wurde von der Afrikanischen Union (AU) und der Reparationskommission der Karibischen Gemeinschaft (CARICOM) verabschiedet. Er nennt keine konkreten Länder, die sich entschuldigen sollen.

Schuldenerlasse und Rückgabe geraubter Kulturgüter

Gefordert werden die Einrichtung eines globalen Reparationsfonds, umfassende Schuldenerlasse und Reformen internationaler Finanzinstitutionen, um eine gerechtere Vertretung von Staaten des Globalen Südens sicherzustellen.

Außerdem fordert der Plan die Rückgabe geraubter Kulturgüter und sterblicher Überreste von Vorfahren, Finanzierungen für Klimagerechtigkeit sowie Maßnahmen zur Aufarbeitung der Grausamkeiten, die afrikanischen Frauen und Mädchen während der Sklaverei zugefügt wurden.

Darüber hinaus werden afrikanische Staaten aufgefordert, Menschen afrikanischer Herkunft in der Diaspora ein Rückkehrrecht und Wege zur Staatsbürgerschaft zu gewähren.

12,5 Millionen versklavte Menschen

Die UN-Resolution wurde im März mit 123 Stimmen angenommen. Die USA, Israel und 52 weitere Staaten – darunter Mitgliedsländer der Europäischen Union und Großbritannien – stimmten dagegen oder enthielten sich. Auch Deutschland entielt sich.

An der Konferenz nahmen Staats- und Regierungschefs aus Namibia, Liberia, Senegal, Barbados und São Tomé und Príncipe teil. Auch der Vizepräsident von Äquatorialguinea war anwesend.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Internationale Verhandlungen über Reparationszahlungen und Schuldenerlasse werden intensiviert.

    Likely · Within months

Open Questions

  • Wann und wie werden Entschuldigungen erfolgen?
  • Welche konkreten finanziellen Entschädigungen werden gefordert?
  • Wie wird die Rückgabe von Kulturgütern umgesetzt?

Related Topics

This article was originally published by Die Zeit.

Related Stories

More on this topicSklavenhandel