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BackAktion #CheckDeinNetz: Handynutzer sollen Funklöcher melden
Aktion #CheckDeinNetz: Handynutzer sollen Funklöcher melden
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Spiegel Netzwelt6/24/2026Tech2 min readGermany

Aktion #CheckDeinNetz: Handynutzer sollen Funklöcher melden

Quick Look

  • Das Bundesdigitalministerium und die Bundesnetzagentur starten die einwöchige Aktion #CheckDeinNetz, um Handynutzer aufzurufen, Funklöcher per App zu melden.
  • Ziel ist es, einen besseren Überblick über die Netzqualität in Deutschland zu erhalten und die Mobilfunkversorgung zu verbessern.

AI-generated summary

Why It Matters

Die Bundesnetzagentur nutzt Daten der seit 2018 verfügbaren App „Mobilfunk Check“ für ihre Funklochkarte. Im vergangenen Jahr beteiligten sich 150.000 Nutzer an der Mobilfunk-Messwoche.

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Deutschlands Handynutzer sind aufgerufen, ihr Smartphone zu zücken und per App Funklöcher zu melden. Die Aktion soll Behörden und Netzbetreibern einen besseren Überblick darüber verschaffen, wo die Netze noch schwächeln. Unter dem Hashtag #CheckDeinNetz starten das Bundesdigitalministerium und die Bundesnetzagentur eine einwöchige Mitmachaktion, die zeigen soll, wo die Netzqualität schlecht oder gar kein Netz vorhanden ist.

Voraussetzung dafür ist, dass möglichst viele Menschen die App »Mobilfunk Check« auf ihre Smartphones laden, installieren und nutzen. Die App ist für Android-Smartphones sowie für iPhones kostenlos erhältlich. Mit der seit 2018 erhältlichen Anwendung erfasste Daten dienen der Bundesnetzagentur unter anderem als Grundlage für die sogenannte Funklochkarte, auf der Daten zur Mobilfunkqualität in Deutschland visualisiert werden. Befürchtungen, auf Basis der so erfassten Daten könnten etwa Bewegungsprofile erzeugt werden, tritt die Agentur mit dem Hinweis entgegen, dass die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern übertragenen Daten anonymisiert werden.

Minister Wildberger sieht Verbesserungsbedarf

Laut Bundesnetzagentur gibt es in Deutschland noch auf 0,22 Prozent der Fläche Funklöcher. Dort ist keines der drei etablierten Handynetze von Telekom, Vodafone und O2 über den alten Übertragungsstandard 2G (GSM) erreichbar. Auf 2,21 Prozent der Fläche ist 4G (LTE) nicht empfangbar. Die Daten sind vom Dezember 2025.

Betrachtet man die Netzbetreiber jeweils einzeln, so erreicht die Telekom laut Bundesnetzagentur 1,2 Prozent der Landesfläche nicht mal mit 2G, 7,5 Prozent der Fläche nicht mit 4G und 12,1 Prozent der Fläche nicht mit 5G. Die Werte der Konkurrenten Vodafone und O2 sind demnach schlechter. Die Abdeckung der Netzbetreiber hat sich in den vergangenen Jahren schrittweise verbessert.

»Mit der Mobilfunkmesswoche starten wir den großen Netztest«, sagt Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU). »Wir sind schon gut – aber wir müssen noch besser werden. Wo und wie, dabei helfen uns die Menschen in Deutschland mit ihren Messungen.« Wildberger appellierte an die Netzbetreiber, »ihre guten Netze mithilfe der gewonnenen Daten noch besser zu machen«.

Im vergangenen Jahr 150.000 Teilnehmer

Die Mobilfunk-Messwoche fand bundesweit erstmals im vergangenen Jahr statt. 150.000 Nutzerinnen und Nutzer hatten sich daran beteiligt. Doch auch außerhalb der Messwochen kann man über die Behörden-App Messungen melden. Während der Messwoche machten die Bürger im vergangenen Jahr deutlich mehr Tests als sonst, so dürfte es auch dieses Jahr sein.

»Wenn viele Menschen unsere App Mobilfunk-Check nutzen, erhalten wir mehr Daten über die Mobilversorgung überall in Deutschland«, sagt Bundesnetzagentur-Vizepräsidentin Daniela Brönstrup. »Mit den Ergebnissen können wir die Situation vor Ort besser bewerten – damit helfen alle mit, eine möglichst optimale Mobilfunkversorgung zu erreichen.«

Mobilfunk-Netzbetreiber weisen darauf hin, dass sie auch selbst Messungen vornehmen, um die Datenübertragung zu verbessern. Neben den üblichen Echtzeit-Checks am Computer sei man täglich mit Messfahrzeugen in vielen Städten und Landkreisen unterwegs, um vor Ort Abdeckung und Qualität zu prüfen, sagt der Technikchef von Vodafone Deutschland, Fabrizio Rocchio. So erkenne man schnell Nachbesserungsbedarf. »Auch Hinweise von Kunden sowie Kommunen helfen uns. Wir freuen uns auf neue Impulse aus der Mobilfunkmesswoche.«

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Die Bürger werden während der Messwoche deutlich mehr Tests durchführen.

    Likely · Within days

Open Questions

  • Wie viele neue Nutzer nehmen dieses Jahr teil?
  • Welche konkreten Verbesserungen resultieren aus den Daten?
  • Wie reagieren Netzbetreiber auf die gesammelten Daten?

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This article was originally published by Spiegel Netzwelt.

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