Alan Greenspans zweifelhaftes Erbe als Fed-Chef
Quick Look
- Alan Greenspan, einst als "Maestro" gefeiert, verließ die Fed 2006 mit einer boomenden US-Wirtschaft und Zinserhöhungen.
- Sein Ruf litt jedoch stark unter der Finanzkrise, die nur zwei Jahre später ausbrach.
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Why It Matters
Alan Greenspan leitete die US-Notenbank Federal Reserve von 1987 bis 2006. Seine Amtszeit war geprägt von wirtschaftlichem Wachstum, aber auch von Kritik bezüglich seiner Geldpolitik.
An seinem letzten Arbeitstag war er noch ganz oben. Als Alan Greenspan im Januar 2006 seine letzte Sitzung als Vorsitzender der US-amerikanischen Notenbank Federal Reserve (Fed) leitete, konnte er sich wieder einmal feiern lassen. Die US-Wirtschaft wuchs um satte drei Prozent, Greenspan erhöhte mit seiner letzten Amtshandlung die Leitzinsen auf 4,5 Prozent, um die aufkommende Inflation zu bremsen. Der damals 79-Jährige ging als »Maestro« in Rente, wie ihn der Journalist Bob Woodward einige Jahre zuvor in seiner Biografie bezeichnet hatte. Doch nur zwei Jahre später war von diesem Ruf nicht mehr viel übrig.
Open Questions
- Welche spezifischen Entscheidungen Greenspans trugen zur Krise bei?
- Wie stark war sein Einfluss auf die Deregulierung des Finanzsektors?





