
Berichte über Liquiditätsprobleme bei Banken und Sorgen vor staatlichen Zugriffen auf Ersparnisse
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Russland hat zwischen 2022 und 2025 Vermögenswerte in Höhe von etwa 6,5 Billionen Rubel verstaatlicht. Der Ukraine-Krieg belastet die russische Wirtschaft und die Liquidität der Banken.
Wie die »Washington Post« berichtet, treibt die Menschen die Angst, der Kreml unter Präsident Wladimir Putin könnte ihre Einlagen beschlagnahmen, um den Krieg gegen die Ukraine zu finanzieren.
»Drohnen fliegen. Dinge brennen nieder. Nervosität wächst«, zitiert die »Post« einen ehemaligen hochrangigen Finanzbeamten. Die Menschen hätten ihr Geld lieber unter dem Kopfkissen als in einer Bank, die es womöglich einbehält. Einige Banken hätten bereits große Probleme mit der Liquidität. »Sie haben das ganze Geld woanders investiert«, so der Beamte, »und die Leute kommen und heben eine halbe Billion Rubel im Monat ab.«
Prokopenko zufolge sei eine Verstaatlichung zwar unwahrscheinlich, aber: »Ich würde nicht ausschließen, dass die Behörden ein Abhebelimit einführen könnten.« Neu ist das Thema allerdings nicht: Nach offiziellen Angaben hat Russland von 2022 bis Ende 2025 bereits Vermögenswerte im Umfang von rund 6,5 Billionen Rubel, damals ungefähr 72 Milliarden Euro, verstaatlicht.
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Einführung von Abhebelimits durch russische Behörden
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