Bahn-Ausfall: Dienstleister soll Schuld tragen
Quick Look
- Die Deutsche Bahn sieht einen externen Dienstleister als Ursache für den zweistündigen Zugausfall.
- Ein angeblich internes Papier deutet auf ein fehlgeschlagenes Update des Zugfunks durch eine Wiener Firma hin.
AI-generated summary
Why It Matters
Die Deutsche Bahn hatte in der vergangenen Woche einen zweistündigen Totalausfall des Zugverkehrs. Nun scheint ein Schuldiger gefunden worden zu sein.
Berlin, Düsseldorf. Auf der Suche nach einem Schuldigen für den zweistündigen Totalausfall des Zugverkehrs in der vergangenen Woche schien die Deutsche Bahn am Freitag einen gefunden zu haben. Ein angeblich internes Papier, von dem Fotos in einem Post in den sozialen Netzwerken Facebook und Instagram veröffentlicht wurden, verwies auf einen externen Dienstleister.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch habe es ein Update für den Zugfunk gegeben, das fehlgeschlagen sei, heißt es in der abgebildeten Präsentation, die im üblichen Layout der DB erstellt wurde. Dieses sei von einer Wiener Firma aufgespielt worden, die sich auf die eingesetzte Funktechnik GSM-R spezialisiert habe. In Kreisen der DB-Mitarbeiter machte das Papier die Runde.
Open Questions
- Wird der Dienstleister haftbar gemacht?
- Wie wird die DB die Zuverlässigkeit zukünftiger Updates sicherstellen?





