Bahrain meldet Drohnenangriffe aus Iran
Außenministerium verurteilt Angriffe als 'eklatante Verletzung' der Souveränität
Quick Look
- Bahrain meldet Drohnenangriffe aus Iran, Außenministerium verurteilt Angriffe.
- Iran hatte zuvor Gegenangriffe auf US-Einrichtungen in der Golfregion ausgeführt, nachdem die USA Ziele in Iran angegriffen hatten.
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Why It Matters
Die Spannungen zwischen Iran und den USA sowie den Golfstaaten sind seit Monaten angespannt.
Bahrain hat am frühen Morgen Drohnenangriffe aus Iran gemeldet. Das Außenministerium des Golfstaates verurteilte die Angriffe als 'eklatante Verletzung' der Souveränität und 'Sabotage' der Friedensbemühungen. Zu den Angriffen hatte sich das iranische Außenministerium noch nicht ausgesprochen.
Nach US-Angriffen auf Ziele in Iran hatte Teheran am Samstag Gegenangriffe auf US-Einrichtungen in der Golfregion ausgeführt. Das iranische Außenministerium warf Washington einen 'eklatanten Verstoß' gegen das zwischen beiden Ländern geschlossene Rahmenabkommen vor.
Das US-Militär hatte zuvor mitgeteilt, es habe als Reaktion auf einen iranischen Angriff auf ein Frachtschiff in der Straße von Hormus iranische Raketen- und Drohnenlager sowie Radaranlagen attackiert.
Ein zentraler Zankapfel ist der künftige Status der Straße von Hormus. Während Iran Schiffe davor warnte, die Meerenge ohne Genehmigung zu passieren, bestand der US-Vertreter Rubio darauf, dass auch künftig eine freie Durchfahrt möglich sein müsse. Zustimmung bekam er vom Sultanat Oman, durch dessen Gewässer ein Großteil der Schifffahrtsrouten verläuft.
Bei einem Treffen mit Mitgliedern des Golf-Kooperationsrats in Bahrain sagte Rubio, die USA wünschten sich ein Abkommen mit Iran, 'aber nicht um jeden Preis'. Stattdessen wollten die USA sicherstellen, dass die Übereinkunft in keiner Weise 'die Stabilität oder den Wohlstand unserer Partner in der Golfregion untergräbt'.
Nach Beginn der Angriffe der USA und Israels auf Iran Ende Februar hatten vor allem die Golfstaaten unter Vergeltungsattacken Teherans gelitten. Iran hatte die Angriffe, unter anderem auf die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar, mit der Unterstützung der Länder für die USA gerechtfertigt.
Neben den iranischen Angriffen bereitete auch die Sperrung der für den Öl- und Flüssiggastransport wichtigen Straße von Hormus durch Teheran den Golfstaaten enorme Probleme. In den Verhandlungen mit den USA bringt Iran immer wieder die Erhebung von Gebühren für die Durchfahrt von Schiffen ins Spiel. Nach der Einigung auf ein Rahmenabkommen in der vergangenen Woche fuhren wieder vermehrt Schiffe durch die Meerenge. In der Folge waren die Ölpreise zum ersten Mal wieder auf das Niveau von vor dem Krieg gesunken.
Zu den Forderungen Teherans sagte Rubio, die Erhebung von Gebühren könnte zu 'Chaos' führen. Würde eine Maut für eine internationale Wasserstraße akzeptiert, dann würde sich das auf der ganzen Welt verbreiten, warnte Rubio. 'Das ist ein grundlegendes Prinzip der heutigen Welt, ohne das die Welt im Chaos versinken würde.' Vor dem Krieg war die Durchfahrt durch die Straße von Hormus kostenlos.
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- Wie wird die Situation in der Straße von Hormus weiterentwickelt?
- Welche Auswirkungen haben die Angriffe auf die regionale Stabilität?





