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BackBangalore: Indiens Tech-Zentrum treibt globale Innovationen voran
Bangalore: Indiens Tech-Zentrum treibt globale Innovationen voran
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Handelsblatt5/24/2026Tech10 min readGermany

Bangalore: Indiens Tech-Zentrum treibt globale Innovationen voran

Quick Look

  • Bangalore entwickelt sich zu einem globalen Innovationszentrum, das von einem riesigen Talentpool und Indiens digitaler Infrastruktur profitiert.
  • Start-ups wie Pixxel und CynLr treiben Deeptech-Lösungen voran und ziehen Milliardeninvestitionen an.

AI-generated summary

Why It Matters

Bangalore, once known for IT outsourcing, is now a global innovation hub for deeptech and AI. The city benefits from India's digital infrastructure and a vast talent pool, attracting significant investment.

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Bangalore sieht sich als eines der führenden Tech-Ökosysteme der Welt. Die Stadt profitiert von Indiens exzellenter Digitalinfrastruktur – und einem riesigen Talentpool. Mathias Peer 24.05.2026 - 14:33 Uhr Artikel anhören

Bangalore. In dem Wohnviertel entlang der Hennur-Bagalur-Straße im Norden der Millionenstadt Bangalore deutet nicht viel darauf hin, dass Indien hier seinen Aufstieg zur Weltraummacht vorantreibt. Ein Hund sucht in einer staubigen Gasse nach einem schattigen Plätzchen. Ein kleiner Kiosk verkauft Kekse und heißen Tee.

Wäsche hängt zwischen einem Gewirr aus Stromkabeln zum Trocknen von den Balkonen. Das Start-up Pixxel, das Satelliten für die Erdbeobachtung herstellt, stellt hier unter Beweis, dass Hochtechnologie auch unter einfachen Bedingungen gedeihen kann.

In dem grauen Bürogebäude des Unternehmens blicken zwei Techniker in einem fensterlosen Raum auf eine Bildschirmwand – jeder Monitor ist so groß wie ein Esstisch. In dem Kontrollzentrum von Pixxel überwachen sie die Lage der unternehmenseigenen Satellitenflotte im Orbit.

Pixxel-Kontrollraum in Bangalore: Das Start-up stellt Satelliten für die Erdbeobachtung her. Foto: Peer/Handelsblatt

Auf einem der Displays läuft ein Countdown: In 18 Minuten und 24 Sekunden wird Satellit „Firefly 1“ die Bodenstation im norwegischen Spitzbergen überfliegen. Dann bleiben knapp zehn Minuten Zeit, um die gesammelten Erdbeobachtungsdaten herunterzuladen.

Was die „Fireflies“ zurück zur Erde schicken, sind keine gewöhnlichen Luftaufnahmen. Die Satelliten erfassen Licht in Hunderten verschiedenen Wellenlängen. „Wir nutzen hyperspektrale Sensoren, um das Unsichtbare sichtbar zu machen“, erklärt Gründer Kshitij Khandelwal. „Unsere Satelliten erkennen so Methanlecks, helfen dabei, die Bodenfeuchtigkeit von Weizenfeldern zu analysieren oder spüren illegalen Bergbau im Amazonas auf.“

Pixxel-Gründer Kshitij Khandelwal: Mit seinem Start-up ist er Teil einer Gründergeneration, die in Bangalore einen Entwicklungsschub vorantreibt. Foto: Peer/Handelsblatt

Bangalores Technologieökosystem stürmt an die globale Spitze

Mit seinem Unternehmen ist Khandelwal Teil einer Gründergeneration, die in Bangalore einen neuen Entwicklungsschub vorantreibt. Die knapp 15 Millionen Einwohner große Stadt war lange für ihre Outsourcing-Industrie bekannt, die kostengünstig einfache IT-Dienste für internationale Konzerne erledigte.

Später stieg sie zum Zentrum von Indiens milliardenschwerer E-Commerce- und Fintech-Branche auf. Inzwischen arbeitet Bangalore an hochkomplexen Deeptech-Lösungen und KI-Systemen – und hat sich so den Ruf als globales Innovationslabor errungen.

Das Technologieökosystem hat dabei eine beeindruckende Größe erreicht: Mit inzwischen mehr als 2,5 Millionen IT-Beschäftigten beherberge Bangalore heute eine größere Konzentration an Tech-Arbeitern als der gesamte US-Bundesstaat Kalifornien, wirbt die Lokalregierung. Außerhalb der USA, Chinas und Großbritanniens hat keine Stadt so viele Start-ups mit einer Bewertung von mehr als einer Milliarde Dollar hervorgebracht wie das selbst erklärte „Silicon Valley Indiens“.

Im Verhältnis zur lokalen Wirtschaftskraft steht Bangalore mit seinen sogenannten Unicorns sogar an der globalen Spitze. Gleichzeitig wachsen Wirtschaftsleistung und Bevölkerung so stark wie in keiner anderen Weltstadt.

Seit Beginn des IT-Booms in Bangalore zur Jahrtausendwende hat sich die Einwohnerzahl der Metropole verdreifacht. Die enorme Anziehungskraft der Stadt erfasste auch Pixxel-Gründer Khandelwal. Ursprünglich stammt der erst 27 Jahre alte Unternehmer aus einem kleinen Dorf in der Region Vidarbha im Bundesstaat Maharashtra – einer Gegend, die Khandelwal heute als gezeichnet von Dürreperioden, Hungersnöten und einer hohen Rate an Bauernsuiziden beschreibt. „Die Temperaturen sind extrem hoch, die Bodenqualität ist wegen des hohen Salzgehalts schlecht, und die Ernteerträge liegen weit unter dem Landesdurchschnitt“, sagt er.

Frugale Innovationen für komplexe Probleme

Die Erfahrungen in seiner Heimat gaben Khandelwal die Inspiration, die zur Gründung von Pixxel führte. Während seines Elektrotechnikstudiums nahm er zusammen mit seinem Kommilitonen und späteren Co-Gründer Awais Ahmed an Unternehmerwettbewerben teil, in denen es um Lösungen für Ernährungssicherheit ging.

Sie stießen dabei auf die Idee, die Gesundheit von Nutzpflanzen großflächig mithilfe von hyperspektralen Satellitendaten zu analysieren. „Diese Daten waren aber nicht kommerziell verfügbar“, erinnert sich Khandelwal. Zusammen mit Ahmed beschloss er, selbst Satelliten zu bauen und ins All zu schicken, die solche Daten liefern konnten.

Noch an der Uni gelang es den beiden Unternehmern, die ersten Investorengelder für ihre Idee einzuwerben. Vereinfacht wurde ihre Mission durch die Entscheidung der Regierung im Jahr 2020, den Weltraumsektor für private Unternehmen zu öffnen. Auf ihrem Weg ins Weltall mussten Khandelwal und Ahmed dennoch improvisieren: Aus Mangel an eigenen Räumlichkeiten arbeiteten die beiden Gründer anfangs in einem Kellerraum ihres Zulieferers – und später in einem provisorischen Büro direkt unter einer Metrostation in Bangalore, wo bei jeder vorbeifahrenden Bahn alles wackelte und die Arbeit pausiert werden musste.

Sie folgten damit einem Ansatz, der in Indien als „Jugaad“ bekannt ist. Dieser Begriff beschreibt die Kunst der frugalen Innovation, bei der mit minimalen Mitteln und unkonventionellen Methoden Lösungen für komplexe Probleme geschaffen werden.

Wie es sich anfühlt, mit einfachsten Mitteln in eine Industrie vorzudringen, die in anderen Ländern mit Milliardenbudgets arbeitet, beschreibt Khandelwal so: „Du willst einen Satelliten auf Erschütterungen testen? Dann wirf das Versuchsmodell einfach ein paar Stockwerke nach unten.“ Sein Managementansatz ist pragmatisch: Schlechte Ideen seien in der Regel nur ein paar Abwandlungen davon entfernt, eine gute Idee zu sein, sagt er.

Um die nötige Unterstützung für seine Experimente zu bekommen, sei Bangalore der ideale Standort, fügt Khandelwal hinzu: „Ich war nie ein Experte für Satelliten oder Spektralbildgebung. Meine Schlüsselrolle war also, wirklich intelligente Leute zu finden, die wissen, was sie tun“, sagt Khandelwal. „Es war uns von Anfang an klar, dass das Ökosystem für die besten Talente hier in Bangalore ist.“

Ein Cluster mit hoher Anziehungskraft

Die Gründe für Bangalores Aufstieg zu Indiens wichtigstem Fachkräftereservoir reichen weit zurück. Den ersten entscheidenden Impuls setzte bereits im Jahr 1909 der Industrielle Jamsetji Tata mit der Gründung des Indian Institute of Science (IISc), das Bangalore als intellektuelles Kraftzentrum des Landes etablierte. Auf diesem Fundament baute Premierminister Jawaharlal Nehru in den 1950er-Jahren weiter auf, als er staatliche Schwerindustrien sowie nationale Forschungsinstitute für Luft- und Raumfahrt in der Stadt ansiedelte. Die Standortwahl war strategisch: Das Hochplateau im Süden bot Schutz vor den damals instabilen Grenzen zu Pakistan und China.

Die Entscheidung entwickelte sich zum zentralen Erfolgsfaktor der Stadt: Die räumliche Nähe von akademischer Exzellenz, staatlicher Verteidigungsindustrie und privaten Unternehmen lockte eine kritische Masse von Ingenieuren an, lange bevor das Wort „Start-up“ Einzug in den indischen Sprachgebrauch hielt. Diese Clusterbildung sorgte dafür, dass Innovationen nicht in Silos verblieben, sondern durch den Austausch von Köpfen und Ideen eine Eigendynamik entwickelten, die Bangalore heute zum globalen Gravitationszentrum für Tech-Investitionen macht – und in Indien einzigartig ist.

Bangalore: Die Nähe von akademischer Exzellenz, staatlicher Verteidigungsindustrie und privaten Unternehmen lockte viele Ingenieure an. Foto: Getty Images

Den globalen Durchbruch bescherte der Stadt dann eine technologische Zeitbombe: der Y2K-Bug. Als die Weltwirtschaft Ende der 1990er-Jahre fürchtete, dass veraltete Computersysteme beim Jahreswechsel auf 2000 kollabieren würden, suchten westliche Konzerne händeringend nach bezahlbaren Programmierern, um Millionen Zeilen Code zu korrigieren. Bangalore lieferte die Lösung. Was als Krisenhilfe begann, legte den Grundstein für das Outsourcing-Modell und setzte Bangalore dauerhaft auf die Landkarte der Technologiewelt.

Indiens Digitalinfrastruktur ermöglichte den Durchbruch

Der Investor Pranav Pai hat den Aufstieg der Stadt miterlebt. „Ich bin Ende der 80er-Jahre geboren, als Bangalore noch eine sehr verschlafene Stadt war“, erinnert sich der 36-jährige Gründer des Risikokapitalgebers 3one4 Capital. Die Einwohnerzahl lag damals bei weniger als einer Million – und Pais Familie war dabei, den Wandel aktiv mitzugestalten: Sein Vater, T.V. Mohandas Pai, war als Finanzvorstand von Infosys einer der Pioniere, die der Stadt ein neues Geschäftsmodell verpassten. Heute steuert Infosys von seinem Hauptquartier im Stadtteil Electronic City einen Weltkonzern mit mehr als 300.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 20 Milliarden US-Dollar.

Das langjährige Erfolgsmodell, bei dem es vor allem darum ging, IT-Dienste billiger anzubieten als an anderen Standorten, hat in Bangalore zwar noch immer einen großen Stellenwert – doch die Metropole ist laut Pai über ihre alte Rolle längst hinausgewachsen. Zunächst erlebte die Stadt einen Boom von Start-ups mit Fokus auf private Endkunden – vor allem E-Commerce-Unternehmen.

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Sie erzielten vor allem aufgrund Indiens gut ausgebauter Digitalinfrastruktur schnell einen Durchbruch in dem knapp 1,5 Milliarden Einwohner großen Land. Das Land verfügt über eines der größten und leistungsfähigsten Netze für mobiles Internet weltweit. Mit rund einer Milliarde Nutzer wird es nur von China übertroffen. Dank günstiger Tarife liegt Indien mit einem monatlichen durchschnittlichen Datenverbrauch von 36 Gigabyte pro Smartphone laut dem Ericsson Mobility Report an der globalen Spitze.

Ermöglicht wurde der rasante Netzausbau durch aggressiven Wettbewerb der Privatwirtschaft und einen klaren Fokus der Regierung, die bereits vor mehr als einem Jahrzehnt in ihrer „Digital India“-Initiative den Breitbandzugang für jeden Bürger zu ihrem Ziel erklärt hatte.

Ebenfalls vor zehn Jahren startete Indien das Echtzeitbezahlsystem UPI, das zum Herzstück der Digitalwirtschaft wurde. Es verarbeitet inzwischen mehr als 18 Milliarden Transaktionen im Monat und wird von Straßenhändlern genauso genutzt wie von großen Handelsplattformen. Dem aus Bangalore stammenden E-Commerce-Anbieter Flipkart gelang vor dem Hintergrund ein steiler Höhenflug, der zu den größten Erfolgen der Stadt wurde: Die Übernahme für 16 Milliarden Dollar durch den US-Konzern Walmart im Jahr 2018 bestätigte die enorme wirtschaftliche Kraft des Ökosystems.

Der Staat wettet Milliardensummen auf Deeptech

Inzwischen ist die Entwicklung eine Stufe weiter. Statt eine indische Version etablierter Geschäftsmodelle ins Leben zu rufen, stellen immer mehr Unternehmen technologische Innovationen in den Mittelpunkt. „Einige unserer am schnellsten wachsenden Unternehmen stammen inzwischen aus dem Deeptech-Bereich“, sagt Pai.

Er verweist dabei auf staatliche Fördermittel von 37 Milliarden Dollar, die die Regierung in Neu-Delhi nach seinen Berechnungen in den vergangenen Jahren bereitgestellt hat, um Entwicklungen in Fokussektoren zu unterstützen – etwa bei der Halbleiterfertigung, Forschung an Quantencomputern, dem Aufbau einer Industrie für grünen Wasserstoff, neuer Weltraumtechnik und massentauglichen KI-Anwendungen. „Start-ups in diesen Bereichen bekommen jetzt endlich das Geld, das sie benötigen“, sagt Pai. „Das hat es so vorher noch nicht gegeben.“

Auch private Geldgeber mischen zunehmend mit. Pais 3one4 Capital investierte in Start-ups, die vollautomatisierte Lagerhallen oder ultraschnelles Laden von Elektrofahrzeugen versprechen. Das Satelliten-Start-up Pixxel sammelte bereits knapp 100 Millionen Dollar bei Investoren ein – unter anderem von der Alphabet-Tochter Google. Derzeit bemüht sich das Unternehmen indischen Medienberichten zufolge um weitere Investments von erneut bis zu 100 Millionen Dollar.

Das wachsende Investoreninteresse an Weltraumtechnik aus Bangalore hilft auch anderen forschungsintensiven Start-ups. Für Deeptech-Unternehmen sei es in Indien lange deutlich schwerer gewesen, Investitionen anzuziehen als für E-Commerce-Start-ups, die schnellere Profite in Aussicht stellten, sagt Gokul N.A., Gründer des Robotik-Start-ups CynLr. „Aber die Erfolge der indischen Raketen- und Satellitenunternehmen ändern das nun ein Stück weit – sie vergrößern die Aufmerksamkeit für den ganzen Deeptech-Sektor.“

Indische Innovationen für deutsche Fabriken

CynLr arbeitet an Robotern, die mithilfe eines Kamerasystems und Künstlicher Intelligenz Gegenstände erkennen und verwenden können – ohne auf die spezifischen Objekte zuvor trainiert worden zu sein. „Wir machen Roboter intuitiv“, sagt Gokul. Der Unternehmer wuchs auf einem Bauernhof im Bundesstaat Tamil Nadu auf, umgeben von Kokosnussplantagen. Bei der Ernte habe es immer wieder Personalmangel gegeben, erinnert er sich. Während seines Studiums versuchte er deshalb, einen Roboter zu entwickeln, der bei der Kokosnussernte helfen konnte. Ein fertiges Gerät gelang ihm zwar nicht – das Projekt gab aber die Initialzündung für seine Start-up-Idee.

Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes im CynLr Hauptsitz in Bangalore: CynLr arbeitet an Robotern, die Gegenstände erkennen und verwenden können. Foto: Peer/Handelsblatt

In der Zentrale von CynLr in Bangalores Stadtteil Whitefield, wo auch US-Tech-Konzerne wie Google und IBM eine Niederlassung haben, testen Gokuls Mitarbeiter das jüngste Systemupdate an einer Autotür – ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem deutschen Autobauer Audi.

Ziel ist es, die komplexe Montage von Seitenspiegeln zu automatisieren. Es ist eine Aufgabe, an der herkömmliche Industrieroboter regelmäßig scheitern: Die Maschine muss das unregelmäßig geformte Bauteil zunächst sicher greifen und anschließend ein flexibles Kabel präzise durch eine winzige Öffnung in der Fahrzeugtür fädeln.

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Während klassische Roboter starr ein programmiertes Muster abspulen, tastet sich das System von CynLr mit sanftem Druck voran. Die Roboterkameras überwachen den Vorgang und korrigieren den Roboterarm, wenn die Position nicht ganz stimmt. Reibungslos klappt die Montage noch immer nicht. Einen Prototyp will Gokul aber in Kürze zum Test in einem Audi-Werk in Deutschland liefern.

Kompetenzzentren in Bangalore federn Fachkräftemangel ab

Die Zusammenarbeit mit lokalen Start-ups ist für internationale Unternehmen aber nicht die einzige Möglichkeit, um von Bangalores Erfindergeist zu profitieren. Die Stadt ist in den vergangenen Jahren für eine große Zahl von globalen Konzernen zu einem unverzi

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Bangalore will continue to be a leading global hub for deeptech innovation.

    Very likely · Long term

  • More Indian deeptech startups will achieve 'unicorn' status.

    Likely · Medium term

  • International collaborations between Bangalore-based companies and global corporations will increase.

    Very likely · Short term

Open Questions

  • What are the specific challenges Pixxel and CynLr face in scaling their operations globally?
  • How will the Indian government's continued investment in deeptech impact the global tech landscape?
  • What is the long-term impact of Bangalore's rapid growth on its infrastructure and environment?
  • How does Bangalore's talent pool compare to other global tech hubs in terms of specialized skills?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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