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Bayer: Einigung im Glyphosat-Streit voran – aber Risiken bleiben
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Handelsblatt6/17/2026Business1 min readGermany

Bayer: Einigung im Glyphosat-Streit voran – aber Risiken bleiben

Quick Look

  • Bayer erzielt einen Erfolg im Glyphosat-Vergleich: Klägerkanzleien scheitern mit Verlagerung nach Kalifornien.
  • Das Verfahren bleibt in Missouri, doch über 100 Einwände gegen den 7,25-Milliarden-Dollar-Vergleich liegen vor.

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Why It Matters

Bayer steht im Zusammenhang mit Tausenden Glyphosat-Klagen in den USA. Ein außergerichtlicher Vergleich über 7,25 Milliarden Dollar wurde angekündigt.

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Der außergerichtliche Milliarden-Vergleich wird nun doch nicht im Bayer-kritischen Kalifornien geprüft. Damit erhöhen sich die Chancen für den Konzern – doch es bleiben einige Risiken. Bert Fröndhoff 17.06.2026 - 20:08 Uhr aktualisiert Artikel anhören

Bayer in Leverkusen: Die Klagen in den USA belasten den Konzern schwer. (Archivbild) Foto: Oliver Berg/dpa

Düsseldorf. Bayer kann bei der geplanten außergerichtlichen Einigung mit Zehntausenden Glyphosatklägern in den USA einen wichtigen Erfolg verbuchen. Einzelne Klägerkanzleien sind mit dem Vorstoß gescheitert, das Verfahren nach Kalifornien zu verlagern und dort überprüfen zu lassen. Das wäre für die Leverkusener nachteilig gewesen.

Dort wäre Bayer auf einen Bundesrichter gestoßen, der als sehr unternehmenskritisch gilt und vor fünf Jahren schon Bayers ersten Versuch einer außergerichtlichen Einigung verworfen hatte.

Das im Februar angekündigte Vergleichsverfahren mit einem Volumen von 7,25 Milliarden Dollar bleibt nun bei einem Gericht im US-Bundesstaat Missouri, das bereits im Frühjahr eine vorläufige Genehmigung erteilt hatte.

Für Bayer gibt es damit eine juristische Hürde weniger. Wie es in US-Rechtskreisen heißt, liegen jedoch mittlerweile mehr als 100 Einwände und Gegenanträge gegen den Vergleich vor.

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Open Questions

  • Wie werden die über 100 Einwände gegen den Vergleich behandelt?
  • Wird es weitere Verlagerungsversuche geben?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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