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Boston: Wie der Staat die Biotech-Hauptstadt formte
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Handelsblatt5/20/2026Business12 min readGermany

Boston: Wie der Staat die Biotech-Hauptstadt formte

Quick Look

  • Boston hat sich zur globalen Biotech-Hauptstadt entwickelt, angetrieben durch Universitäten, Risikokapital und staatliche Regulierung.
  • Der "Cambridge-Modell" mit Bürgerbeteiligung und strengen Regeln schuf Vertrauen und zog Unternehmen an.

AI-generated summary

Why It Matters

Boston hat sich dank Universitäten, einem starken Ökosystem und kluger staatlicher Regulierung zur globalen Biotech-Hauptstadt entwickelt. Der Kendall Square, einst ein Industriebrachland, ist heute die "innovativste Quadratmeile des Planeten".

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Bostons Aufstieg zur Biotech-Hauptstadt wird gern mit den Universitäten und dem Ökosystem um den Kendall Square erklärt. Einen großen Anteil am Erfolg hat der Staat – dank kluger Regulierung. Felix Holtermann, Laurin Meyer 20.05.2026 - 07:44 Uhr Artikel anhören

Boston, San Francisco. Für Anna Barnacka geht es um den großen Sieg. An diesem Mittwochabend im April steht die junge Gründerin im Museum of Science in der US-Metropole Boston hinter einem kleinen, schwarz gedeckten Tisch. Wo Besucher sonst über Triceratops-Skelette oder das Planetarium staunen, wirbt Barnacka mit zwei knopfgroßen Plastikteilen um Aufmerksamkeit.

Die weltweit renommierte Astrophysikerin hat Spezialtechnik für In-Ear-Kopfhörer entwickelt, die weit über den Musikgenuss hinausgeht. Integrierte Sensoren erfassen feinste Vibrationen und Schallwellen im Gehörgang, die von Herzschlag und Blutfluss stammen – ein detailliertes Gesundheitsbild in Echtzeit. „Bisherige Geräte waren schlicht nicht präzise genug, dabei sind die technischen Möglichkeiten längst vorhanden“, erklärt Barnacka.

Neun weitere Gründer buhlen an diesem Abend neben ihr um die Gunst des Publikums. Die Spielregeln des Wettstreits sind strikt, aber einfach: Eine Stunde bleibt ihnen, um die Besucher von ihrem Produkt zu überzeugen. Wer am Ende die meisten Stimmen einsammelt, sichert sich die begehrte Auszeichnung als Innovator des Abends.

Astrophysikerin und Gründerin Anna Barnacka: Die weltweit renommierte Astrophysikerin hat Spezialtechnik für In-Ear-Kopfhörer entwickelt. Foto: PRIVAT

Für die Teilnehmer bedeutet das Aufmerksamkeit von den größten Namen der Biotech-Welt. Schließlich sitzen die meisten vor Ort, darunter Moderna, Vertex oder Biogen. Auch die großen Pharmakonzerne wie Sanofi, Novartis und Pfizer oder die deutsche Konkurrenz wie Merck und Bayer haben wichtige Forschungszentren in der Region. Hinzu kommen Tech-Riesen wie Google.

Wie eine neue Erhebung des Analysehauses Pitchbook zeigt, verzeichnete die Metropolregion Boston im ersten Quartal 2026 Start-up-Investitionen über 5,3 Milliarden Dollar bei 171 Transaktionen – das stärkste Quartal seit der Coronakrise. Der Mammutanteil floss in den Biotech- und Pharma-Bereich. Boston und seine Schwesterkommune Cambridge auf der anderen Seite des Charles River bilden damit die globale Hauptstadt der Biotech-Branche.

Es ist ein unwahrscheinlicher Aufstieg. Noch in den 1970er-Jahren war der Kendall Square ein Ödland, geprägt von verlassenen Fabrikhallen und zerbröselnden Lagerhäusern. Die einst ansässige Schwerindustrie war verschwunden, es gab viel Platz, sonst nichts. Binnen dreier Jahrzehnte hat sich das radikal geändert. Heute gilt der Kendall Square als „innovativste Quadratmeile des Planeten”. Im Großraum sind über 1.000 Biotech-Unternehmen registriert. Und auch von den National Institutes of Health (NIH), der weltgrößten Behörde für Forschungsförderung, erhält Massachusetts mit seiner Hauptstadt Boston die meisten Mittel pro Kopf.

Wie lässt sich der Aufstieg erklären? Autoren wie Robert Buderi, der mit „Where Futures Converge“ ein Standardwerk zur Geschichte der Region geschrieben hat, führen den Erfolg auf das Ökosystem zurück: „Es ist das Umfeld, das hier herrscht – die rund 100 Universitäten, die Verfügbarkeit von Risikokapital und diese Innovationskultur.“ Während das Silicon Valley vor allem „viel Geld machen und Menschen ins All schießen“ wolle, herrsche in Boston ein anderer Antrieb vor, zum Beispiel „die Heilung von Alzheimer“, wie Buderi sagt.

Einfach nachmachen lässt sich ein solches Ökosystem nicht. Aber geht man zurück an seinen Anfang, dann gibt es doch einen Faktor, der zur Inspiration taugt. Denn dass in Boston heute an der Zukunft der Gesundheit geforscht wird, liegt nicht zuletzt an einem Akteur: dem Staat. Dank kluger Regulierung sei es gelungen, „wissenschaftliche Durchbrüche in gesellschaftlichen Nutzen umzusetzen“, wie es der Biogen-Gründer und Nobelpreisträger Phillip Sharp schon vor einigen Jahren formulierte.

Die Spielregeln entscheiden damit über Gewinner und Verlierer, im Kleinen wie im Großen. Aber der Reihe nach.

I. Das Spielfeld: Beziehungen durch Nähe

Am Kendall Square hält sich ein Mythos besonders hartnäckig: In den Cafés und Restaurants des Viertels in Cambridge sollen mehr Millionendeals unterzeichnet werden als in den Chefbüros der umliegenden Firmensitze. Ob es stimmt, weiß Beth O’Neill Maloney zwar nicht. Trotzdem sitzt sie gerne in den hippen Lokalen.

So auch an einem nebligen Apriltag im „Shy Bird“, einem Ganztags-Café im Erdgeschoss eines gläsernen Büroturms. Holztische und Polsterbänke reihen sich eng aneinander, es gibt Avocado-Toast und Premium-Kaffee. „Wir nennen es den Bump-Faktor“, sagt O’Neill Maloney, während sie einem vorbeilaufenden Bekannten durch die große Fensterfront winkt. So würden Beziehungen in Cambridge entstehen.

Es geht nicht ums Gewinnen oder Verlieren, sondern ums Gewinnen oder Lernen. Beth O’Neill MaloneyChefdirektorin der Kendall Square Association

Beziehungen sind das Geschäft von O’Neill Maloney. Als Chefdirektorin der Kendall Square Association, einer gemeinnützigen Organisation, will sie das Cluster hier am Laufen halten. O’Neill Maloney organisiert Events, um Start-ups mit Konzernen und Investoren zusammenzubringen, oder fördert Wohnraumprojekte. Auf einer Fläche, die kaum größer ist als ein paar Fußballfelder, residieren hier Großkonzerne direkt neben Elite-Universitäten wie dem Massachusetts Institute of Technology (MIT), Harvard ist in der Nachbarschaft. Dazu kommen Start-ups und Wagniskapitalgeber mit tiefen Taschen.

Massachusetts Institute of Technology (MIT): Im Kendall Square residieren Großkonzerne direkt neben Elite-Universitäten wie dem MIT. Foto: Getty Images

Um die Stärke zu belegen, braucht O’Neill Maloney nur wenige Zahlen: In den vergangenen zehn Jahren seien hier rund 2000 Patente erteilt worden, allein 2025 mehr als 300. Die ansässigen Unternehmen hätten außerdem mehr als 22 Milliarden Dollar an Finanzierung eingeworben und mehr als 180 klinische Studien gestartet. Die Folge: Tausende neue Arbeitsplätze.

„Als ich hier anfing, war ich sehr beeindruckt davon, wie viele Menschen bereits bei verschiedenen Unternehmen in der Nähe gearbeitet hatten“, sagt O’Neill Maloney. Wenn Projekte mal scheitern, würden die Leute oft gleich um die Ecke wieder eingestellt. „Es geht nicht ums Gewinnen oder Verlieren, sondern ums Gewinnen oder Lernen.“

II. Die Spielregeln: Eine Stadt gibt den Anstoß

Charles Cooney erinnert sich noch gut an das Ereignis, das den Aufbau des Milliardenclusters am Kendall Square überhaupt erst ermöglicht hat. Der emeritierte MIT-Professor ist eine Koryphäe der Bioverfahrenstechnik und gilt als Wegbereiter der Biotech-Industrie. Cooney hat Dutzende Unternehmen gegründet, geführt oder beraten.

„Der Grund, warum es hier begonnen hat, liegt in den 1970er-Jahren“, erzählt der heute 81-Jährige. In den USA machte damals eine neue Entdeckung die Runde: rekombinante DNA (rDNA). Wissenschaftler hatten gelernt, menschliche Gene in Bakterien einzubauen. „Das wurde als potenziell bahnbrechend angesehen“, sagt Cooney.

Massachusetts Institute of Technology: MIT-Professor Charles Cooney ist eine Koryphäe der Bioverfahrenstechnik und gilt als Wegbereiter der Biotech-Industrie. Foto: Getty Images

In den Jahren zuvor, so erzählt er, war es sehr schwer, Medikamente wie Insulin herzustellen. Sie mussten mühsam aus den Organen von Tieren gewonnen werden. Das hatte massive Nachteile: Es gab nicht ausreichend Tierkadaver, die Qualität variierte stark. Doch plötzlich konnte moderne Gentechnik nachahmen, was man bis dato den Tieren entnahm – und das in riesigen Mengen.

Der Jubel über die Entdeckung kannte allerdings Grenzen. „Es gab große Ängste. Was, wenn die Gentechnik außer Kontrolle gerät und Bakterien die Welt erobern?“, erzählt Cooney. Der damalige Bürgermeister von Cambridge, Alfred Vellucci, wollte die Forschungsarbeiten zunächst verbieten. Doch das Potenzial der Entdeckung sei einfach zu groß gewesen, berichtet der MIT-Professor.

Also berief Bürgermeister Vellucci eine Kommission ein, in der normale Bürger der Stadt saßen. Monatelang hörten sie Experten an und sollten anschließend entscheiden, was künftig erlaubt ist und was nicht. Ihr Urteil: Die Forschung darf stattfinden, aber nur unter strengen Bedingungen. Am 7. Februar 1977 erließ der Stadtrat von Cambridge die erste kommunale rDNA-Regulierung der Welt. Auf ihrer Grundlage wurden etwa ein ständiges Kontrollgremium eingerichtet und Transparenzregeln geschaffen. „Sie waren sehr streng“, erinnert sich Cooney. „Aber wenn man klare Regeln hat, dann kann man auch die Arbeit erledigen.“

Genau das habe Cambridge zum wichtigsten Biotech-Hub der Welt gemacht. Schließlich siedelten sich in den Folgejahren viele Gentechnik- und andere Biotech-Unternehmen an - nicht trotz, sondern wegen der Regulierung. Der frühere Leiter des städtischen Umweltgesundheitsamtes Sam Lipson nannte es in einem vielzitierten Aufsatz das „Cambridge-Modell“.

Warum, so fragt Lipson dort, gingen die ersten Genunternehmen nicht in einen Staat ohne Regeln, sondern ausgerechnet in eine Stadt „mit einer rDNA-Verordnung, einem Aufsichtsgremium und einer Geschichte tiefsitzenden Misstrauens“? Die Antwort der Manager sei klar gewesen: „Cambridges etablierter Prüfungs- und Regulierungsprozess sowie das ausgereiftere Verständnis des Fachgebiets seien tatsächlich Teil der Attraktivität der Gemeinde.“

Bürger, die mitreden, Wissenschaftler, die mit ihren Innovationen Geld machen können, da strikte Regeln auch Investitionssicherheit versprechen: Es ist ein Ansatz, der den Standort bis heute prägt, wie Uli Stilz sagt. Der Biochemiker arbeitete für namhafte Pharmakonzerne, sitzt im Board der Investmentfirma Jefferson Life Science.

Belén Garijo

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Stilz steht im Hauptgebäude des „Cambridge Innovation Center“, eines Coworking-Space, und zeigt auf umliegende Häuser. „Labore, Unternehmen und Wohngebiete existieren nebeneinander.“ Heißt: Wo sich die Industrie andernorts in Randgebiete zurückgezogen hat, befindet sie sich hier im Stadtzentrum. „Schon früh tauschten sich Wissenschaftler offen mit den Bürgern über Risiken aus, was Vertrauen schuf und das Wachstum des Ökosystems ermöglichte“, so Stilz.

Und die Anwohner werden bis heute einbezogen: Jedes Institut oder Unternehmen muss etwa ein internes Kontrollgremium einrichten, in dem mindestens zwei Mitglieder aus der Gemeinde vertreten sind. Auch im „Cambridge Biosafety Committee“, einem zentralen Genehmigungsgremium, sitzen Bürgervertreter. Sie erteilen praktisch die gesellschaftliche Betriebserlaubnis für heikle Forschung.

III. Der Spielleiter: Ein Staat als Netzwerker

Dass es mit der Erfolgsgeschichte so weitergehen kann, liegt auch am Geld – und damit etwa an Kirk Taylor. Der ehemalige Pharmamanager ist Chef des „Massachusetts Life Science Center“ (MLSC), der staatlichen Wirtschaftsförderung, und verteilt Milliarden. Sein Job ist es, öffentliche Gelder zu lenken, etwa in Förderinitiativen und steuerliche Anreizprogramme.

Taylor setzt damit die Rahmenbedingungen. Sein Anspruch ist klar: „Wir wollen durch unsere Programme und Innovationen die Spitzenposition im Bereich der Biowissenschaften behaupten.“ Vor wenigen Wochen hat Taylor etwa das „Impact-Catalyst“-Programm gestartet: Start-ups in Frühphasen können bis zu 250.000 Dollar bekommen, wenn sie in bislang unterversorgten Bereichen forschen – eine Initiative unter vielen.

Den Gestaltungsspielraum hat der Wirtschaftsförderer vor allem dem Vertrauen des Bundesstaats zu verdanken. „Die Regierung hat sich stark dafür eingesetzt, Biotech in Massachusetts voranzubringen, und hat verstanden, wie wichtig dies für die Wirtschaft ist“, sagt Taylor.

Ein starkes Signal war etwa der „Massachusetts Life Sciences Act“ von 2008, mit dem der Staat erstmals in großem Umfang als Investor auftrat. Vergeben wurde insgesamt eine Milliarde Dollar – 500 Millionen Dollar für Forschungszuschüsse, 250 Millionen Dollar für Investitionen und 250 Millionen Dollar an Steuergutschriften, um die Biotech-Forschung und -Kommerzialisierung voranzutreiben.

Vor knapp zwei Jahren bewilligte die Regierung dann erneut eine Milliarde Dollar über einen Zeitraum von zehn Jahren. Die eine Hälfte soll direkt in die Infrastruktur fließen, etwa den Bau neuer Labore. Die andere Hälfte ist reserviert für Steueranreize und Personalentwicklung, darunter Praktikumsprogramme.

Taylor hat dafür Berater hinter sich versammelt, darunter namhafte Wissenschaftler und Unternehmer. Eine Expertengruppe soll etwa vielversprechende Lösungen im Biomanufacturing identifizieren, also der Herstellung von Produkten mithilfe lebender Organismen. Ein anderer Ausschuss beobachtet Projekte zur Datenauswertung.

„Die Aufgabe der Verwaltung besteht natürlich auch darin, die Vordenker an einen Tisch zu bringen“, sagt Taylor. Und am Ende des Tages stünde immer der Patient im Mittelpunkt, versichert er. Schließlich wolle der Staat so viele Innovationen wie möglich hervorbringen – ob bei neuen Wirkstoffen oder medizinischen Geräten.

IV. Die Spielbank: Kapital aus aller Welt

Gemeint sind auch Innovationen wie die des deutschen Pharmariesen Bayer. Im gläsernen Anbau eines historischen Backsteingebäudes streift Alberto Nobili durch einen langen Flur. Der Biotechnologe leitet das sogenannte Co-Lab des Leverkusener Konzerns, das Start-ups vor Ort fördern soll.

Alle paar Schritte bleibt Nobili stehen und deutet auf die nächstgelegene Tür mit Lichtausschnitt: Ein Labor reiht sich an das nächste. „In jedem einzelnen stehen Geräte für mehrere Hunderttausend Dollar“, sagt er und zeigt auf kühlschrankähnliche Kästen zwischen weiß-sterilen Werkbänken.

Bayer-Logo: Start-ups, die Teil des Bayer-Programms sind, erhalten Zugang zu Laboren mit Spezialausrüstung, zu Büro- und Konferenzräumen. Foto: Thomas Banneyer/dpa

Start-ups, die Teil des Bayer-Programms sind, erhalten Zugang zu Laboren mit Spezialausrüstung, zu Büro- und Konferenzräumen. Rund 140 Millionen Dollar hat sich der Konzern die Eröffnung des Co-Labs 2022 kosten lassen, von denen rund 30 Start-ups aus aller Welt profitieren. „Wir wollen Verbindungen innerhalb unseres gesamten Ökosystems schaffen. Überall sind Talente, überall sind Ideen“, sagt Nobili.

Das lohne sich auch für Bayer. „Wir können hier Erfahrungen aus erster Hand machen.“ Das heißt: Daten sammeln, Experimente beobachten, ausprobieren. Ein Vorbild für den Nachwuchs haben die Leverkusener ebenfalls im Gebäude untergebracht: Bluerock Therapeutics, die 2019 übernommene Bayer-Tochter. Sie gilt als eine der vielversprechendsten Wetten in der Stammzellforschung, hat sich unter anderem auf Therapien gegen Parkinson spezialisiert.

Ähnlich wie die Programmteilnehmer kann auch Bluerock auf die Ressourcen im Bayer-Netzwerk zugreifen: auf die Fertigung, die Qualitätskontrolle, die Logistik. „Wir müssen

Open Questions

  • Wie wird sich die internationale Konkurrenz auf Bostons Position auswirken?
  • Welche spezifischen zukünftigen Regulierungsänderungen könnten die Branche beeinflussen?
  • Welche neuen Forschungsbereiche werden in Boston voraussichtlich am stärksten wachsen?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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