
Führende Anbieter für Dünne Asphaltdeckschichten sollen sich Aufträge der öffentlichen Hand und privater Betreiber zugespielt haben.
Das Bundeskartellamt wirft führenden Anbietern von Dünne Asphaltdeckschichten in Kaltbauweise (DSK) vor, sich über Jahre hinweg den Markt aufgeteilt und bei Ausschreibungen abgesprochen zu haben.
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Das Bundeskartellamt untersucht wettbewerbswidrige Absprachen im Bereich der Straßensanierung.
»Die führenden DSK-Anbieter haben sich über viele Jahre zahlreiche Aufträge der öffentlichen Hand gegenseitig zugespielt«, sagte Bundeskartellamts-Präsident Andreas Mundt. DSK steht für »Dünne Asphaltdeckschichten in Kaltbauweise«, ein Verfahren zur Sanierung von Straßen und anderen Asphaltflächen.
Die Unternehmen hätten sich den Markt aufgeteilt und sich regelmäßig über Ausschreibungen abgestimmt, heißt es vom Bundeskartellamt. Von den Absprachen seien öffentliche Auftraggeber in ganz Deutschland betroffen sowie »private Auftraggeber wie Betreiber von Flughäfen, Häfen und Autoteststrecken«.
Preisvorgaben seien aber auch per Telefon, Mail oder Messengern wie WhatsApp und Signal mitgeteilt worden. Dafür seien Codes verwendet worden: Der Preis wurde demnach unter anderem als Meter- oder Kilometerangabe, als Wurst- oder Bierpreis, als Sponsorenbetrag oder als Hotelzimmerpreis »verschlüsselt kommuniziert«.

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