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Bundesliga relegation playoff: Wolfsburg held to 0-0 draw by Paderborn
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Süddeutsche Zeitung5/21/2026Sports3 min readGermany

Bundesliga relegation playoff: Wolfsburg held to 0-0 draw by Paderborn

Quick Look

  • VfL Wolfsburg and SC Paderborn played to a goalless draw in the first leg of their Bundesliga relegation playoff.
  • Wolfsburg, the favored team, struggled to break down Paderborn's defense, with both sides missing key chances.
  • Paderborn's Jonah Sticker was sent off late in the game.

AI-generated summary

Why It Matters

VfL Wolfsburg played the first leg of their relegation playoff against SC Paderborn and failed to score, resulting in a 0-0 draw. The team needs a result in the away leg to avoid relegation.

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Ob es in den zentimeterdicken Bundesliga-Regelbüchern wohl einen Paragrafen gibt, der es Maskottchen verbietet, das Team vor Partien in der Abstiegsrelegation mit auf den Rasen zu begleiten?

Ganz auszuschließen ist das nicht, bei all den Regeln, die zwar erfunden wurden, aber nicht immer die Probleme des Fußballalltags gelöst haben.

Nicht ganz unproblematisch dürfte sich nun jedenfalls die Gesamtlage für alle Wolfsburger anfühlen: Der Werksklub kam im Hinspiel nicht über ein 0:0 gegen den Zweitligavertreter SC Paderborn hinaus.

Dennoch wurden die VfL-Spieler mit aufmunterndem Applaus vor der Fankurve verabschiedet – moralische Unterstützung werden sie beim Rückspiel in Paderborn definitiv gebrauchen können.

Und vielleicht hilft ja auch die Sperre für SC-Abwehrmann Jonah Sticker, der kurz vor Spielschluss mit Gelb-Rot vom Feld flog (94. Minute).

In der ersten Halbzeit war noch wenig Nennenswertes passiert, meistens sah es so aus: Die Paderborner hielten die Wolfsburger weitgehend vom eigenen Tor weg, ohne sich dabei dem des Gegners gefährlich anzunähern.

Und wenn die Heimelf mal bis zum Paderborner Strafraum vordrang, dann misslang der Abschluss.

Ein Flachschuss von Denis Vavro ging daneben, einmal schlug Dzenan Pejcinovic beim Versuch eines Drehschusses am Ball vorbei, einmal brachte Joakim Maehle in aussichtsreicher Position nur einen Kullerball zustande.

Wolfsburg war schon das Team mit der Initiative, aber nur ein Mal war’s in der ersten Hälfte initiativ genug: Mattias Svanberg steckte in den Lauf von Adam Daghim durch, der sich, bedrängt von einem Gegenspieler, durchsetzen konnte – dann aber aus aussichtsreicher Position nicht das Tor, sondern nur den SCP-Torwart Dennis Seimen traf.

Die Werkself wirkte nicht nervös, sie ließ sich auch auf dieses Spiel ein.

Es fehlte aber ein bisschen was.

Und mitunter schlichen sich Lässigkeit und Nachlässigkeiten ein.

Stürmer Pejcinovic leistete sich zwei, drei Ballverluste nach Larifari-Aktionen.

Daghim motzte einmal den Kollegen Saël Kumbedi an.

Nicht mal die am Samstag, beim 3:1-Sieg auf St. Pauli, so entscheidenden Standards des Spielmachers Christian Eriksen erzeugten jene Gefahr, die Wolfsburg gebraucht hätte.

Und die Frage war somit: Würde der Favorit mit zunehmender Spieldauer doch noch nervös werden, mit jeder Minute, die einen hitzigen Abend beim Rückspiel in Paderborn näher brachte?

Nun, die zweite Hälfte begann, wie die erste geendet hatte: Wolfsburg war bemüht, Paderborn ordentlich organisiert – und das Spiel sah aus, wie sich das all jene, die dem Unterhaltungsfaktor dieser Relegationspaarung ohnehin skeptisch gegenüberstanden, ungefähr erwartet haben dürften.

Andauernd klappte etwas Entscheidendes nicht, der entscheidende Pass, der entscheidende Lauf, manchmal klappte wenigstens die entscheidende Grätsche.

In der 67. Minute wurde es noch mal brenzlig vor dem Paderborner Tor: Ein Freistoß von Eriksen wurde vom SCP-Torwart stark abgewehrt, unmittelbar danach köpfelte Yannick Gerhardt nach einer Flanke knapp vorbei.

Noch brenzliger allerdings in der 84. Minute im Strafraum gegenüber: Ein Paderborner Chipball wäre um ein Haar im Wolfsburger Tor gelandet; VfL-Torwart Kamil Grabara war geschlagen, Vavro und Maehle retteten in einer kuriosen Gemeinschaftsaktion kurz vor der Torlinie.

Und sonst?

Schickte VfL-Coach Dieter Hecking wenigstens noch mal zwei Fußballer als kleine Machtdemonstration auf den Platz: Unter anderem Angreifer Mohamed Amoura (Ablöse: 15 Millionen Euro) und Mittelfeldmann Lovro Majer (Ablöse: 30 Millionen) wurden Mitte der zweiten Halbzeit eingewechselt – zweifelhaft, ob die Paderborner in ihrer gesamten Vereinsgeschichte so viel Geld ausgegeben haben wie Wolfsburg nur für diese beiden Offensivkicker, denen nicht einmal ein Startelfmandat erteilt worden war.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • VfL Wolfsburg will need to score in the second leg to avoid relegation.

    Very likely · Within days

Open Questions

  • Will Wolfsburg be able to secure a win in the away leg?
  • Can Paderborn cause an upset and get promoted?
  • What impact will Jonah Sticker's suspension have on Paderborn?

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This article was originally published by Süddeutsche Zeitung.

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