Bundespolizei verzeichnet Anstieg bei Gewaltdelikten an Bahnhöfen
Quick Look
- Die Bundespolizei meldet für 2025 einen Anstieg von über 4% bei Gewaltdelikten an Bahnhöfen und Flughäfen auf rund 35.400 Fälle.
- Sexualdelikte blieben stabil.
- Die Gesamtzahl der Straftaten sank um 6%, hauptsächlich wegen weniger Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz.
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Why It Matters
Die Bundespolizei ist für die Sicherheit an Bahnhöfen, Flughäfen und Grenzen in Deutschland zuständig. Der Jahresbericht 2025 vergleicht die Kriminalitätszahlen mit dem Vorjahr.
Die Bundespolizei hat im vergangenen Jahr mehr Gewaltdelikte an Bahnhöfen und anderen Orten, an denen sie für die Sicherheit zuständig ist, festgestellt. Wie aus dem Jahresbericht 2025 hervorgeht, stieg die Zahl der Gewaltdelikte im Vergleich zum Vorjahr um etwas mehr als vier Prozent auf rund 35.400 Fälle.
Damit sind Gewaltdelikte wie Körperverletzung und Raub gemeint, Straftaten gegen das Leben, Widerstand gegen die Staatsgewalt sowie Straftaten gegen die persönliche Freiheit und Taten, die sich gegen die öffentliche Ordnung richten. Sexualdelikte werden separat erfasst, hier ist die Zahl mit 2.828 Delikten nahezu gleich geblieben. Bei Gewaltdelikten mit bekannten Tatverdächtigen lag der Anteil deutscher Staatsangehöriger demnach bei 53 Prozent. Ein Messer wurde bei nur knapp vier Prozent aller Gewaltdelikte mitgeführt.
Insgesamt registrierte die Bundespolizei in ihrem Zuständigkeitsbereich weniger Straftaten als im Jahr davor. Es waren insgesamt 604.700, ein Rückgang von rund sechs Prozent. Das liegt laut der Bundespolizei vor allem daran, dass es weniger Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz gab, also beispielsweise unerlaubte Einreisen.
Die Bundespolizei ist in Deutschland an Bahnhöfen, an 13 Flughäfen und an den Grenzen zuständig.
Open Questions
- Was sind die Ursachen für den Anstieg der Gewaltdelikte?
- Welche Maßnahmen sind geplant, um die Sicherheit zu erhöhen?