C. Hafner recycelt Altgold zu Goldbarren und Industrieprodukten
Quick Look
- Das Unternehmen C.
- Hafner in Pforzheim recycelt ausschließlich Altgold aus Erbschmuck, altem Geschirr oder kaputten Uhren, um daraus Goldbarren, Zahnersatz und Vorprodukte für die Industrie herzustellen.
- Ein Goldbarren war Ende Mai 31.250 Euro wert, ein Drittel mehr als im Vorjahr.
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Why It Matters
C. Hafner in Pforzheim recycelt Altgold aus Erbschmuck und alten Gegenständen zu Goldbarren, Zahnersatz und Industrieprodukten. Ein Barren war Ende Mai 31.250 Euro wert, ein Drittel mehr als im Vorjahr.
Langsam rieseln die stecknadelkopfgroßen goldenen Kügelchen in die rechteckige Gussform. 250 Gramm Feingold, genau abgewogen. Das Produktionsband schiebt die glänzenden Körnchen in ihrer Form weiter in Richtung Schmelzzone. Mehr als 1.000 Grad Hitze und eine Abkühlphase später ist aus dem Granulat ein makellos honigfarbener Goldbarren geworden.
Ein Barren, der Ende Mai knapp 31.250 Euro wert war – und damit gut ein Drittel mehr als ein vergleichbarer Barren noch vor einem Jahr. Und dem man ebenso wenig wie allen anderen ansieht, woher das Edelmetall kommt, das in ihm steckt. Dabei ist die Herkunft des Goldes das, was diesen Barren so besonders macht. Es stammt nicht direkt aus einer Mine. Sondern aus verstaubten Vitrinen, Schubladen und hintersten Schrankecken, in denen Erbschmuck, altes Geschirr oder kaputte Armbanduhren schlummern. Um Barren, Zahnersatz oder Vorprodukte für die Industrie zu produzieren, recycelt das Unternehmen C. Hafner in seinem Werk im Pforzheimer Süden ausschließlich Altgold.
Open Questions
- Wie groß ist der Markt für Altgold-Recycling?
- Welche Mengen Altgold verarbeitet C. Hafner jährlich?
- Wie wirkt sich der steigende Goldpreis auf das Geschäft aus?





