Castortransport wegen technischen Defekts verschoben
Quick Look
- Ein geplanter Castortransport von hoch radioaktivem Atommüll vom Forschungszentrum Jülich ins Zwischenlager Ahaus wurde aufgrund eines technischen Defekts an der Zugmaschine verschoben.
- Die Polizei Münster betonte, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr von Behälter oder Ladung ausging.
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Why It Matters
Der geplante Castortransport wäre der zehnte von insgesamt 152 Behältern gewesen und gilt als einer der größten Atommülltransporte auf der Straße seit Jahrzehnten.
Ein für Mittwochabend geplanter Castortransport von hoch radioaktivem Atommüll ins Zwischenlager Ahaus hat wegen eines technischen Defekts nicht stattgefunden. Das Problem sei noch vor der Ausfahrt aus dem Forschungszentrum in Jülich festgestellt worden, teilte die Polizei in Münster mit. Da es nicht möglich gewesen sei, das Spezialfahrzeug schnell zu reparieren oder auszutauschen, habe die Polizei entschieden, »den Transport nicht wie geplant durchzuführen«.
»Von dem Transportbehälter sowie der Ladung ging zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr aus«, betonte die Polizei. Der Defekt habe sich »ausschließlich auf die Zugmaschine« beschränkt. Das Fahrzeug sei mit der Ladung auf dem gesicherten Gelände in Jülich verblieben.
Der Atommülltransport wäre der zehnte von insgesamt 152 Castorbehältern gewesen. Einen neuen Termin teilten die Behörden nicht mit. Bei der Aktion handelt es sich um einen der größten Atommülltransporte auf der Straße seit Jahrzehnten. In den Spezialbehältern sind rund 300.000 Brennelementkugeln eingepackt.
Open Questions
- Wann wird der Castortransport nachgeholt?



