China dominiert globalen E-Auto-Markt mit 44 Millionen Elektrofahrzeugen
Weltbestand 2025 auf Rekordwert von 74 Millionen gestiegen – BYD führt Herstellerranking an
Quick Look
- Der weltweite Bestand an Elektroautos erreichte 2025 einen Rekordwert von über 74 Millionen Fahrzeugen – ein Plus von 19 Millionen zum Vorjahr.
- China führt mit rund 44 Millionen E-Autos uneinholbar vor den USA (7 Millionen) und Deutschland (3,2 Millionen).
- Beim Hersteller-Ranking liegt BYD mit 15 Millionen vor Tesla (9 Millionen) und VW (5,7 Millionen).
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Why It Matters
Die Elektromobilität wächst weltweit rasant. China hat in den letzten Jahren massiv in die E-Auto-Produktion investiert und dominiert nun den globalen Markt. Die ZSW-Statistik zeigt, dass der bisherige Rekordanstieg bei 14 Millionen lag, nun aber mit 19 Millionen übertroffen wurde.
Der Bestand an Fahrzeugen mit E-Antrieb wächst schneller als je zuvor. Dabei führt ein Land die Rangliste an, fast uneinholbar liegt es weit vor allen anderen. Das schlägt sich auch in der Statistik der erfolgreichsten E-Autobauer nieder. Der weltweite Bestand an Autos mit Elektroantrieb ist vergangenes Jahr so schnell gestiegen wie noch nie. Es befanden sich 2025 mehr als 74 Millionen reine Stromer, Plug-in-Hybride und Autos mit Range-Extender auf den Straßen, wie das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) ermittelt hat. Das sind 19 Millionen mehr als zuvor. Den bisherigen Rekordanstieg hatte es mit einem Plus von 14 Millionen gegeben. Den mit Abstand größten Bestand gibt es in China mit rund 44 Millionen Autos mit Elektroantrieb. Damit fahren sechs von zehn Pkw dieser Kategorie in einem einzigen Land. Der Abstand zur Nummer zwei ist gewaltig. In den USA gibt es sieben Millionen Autos mit den genannten Antriebsarten. Deutschland liegt mit 3,2 Millionen auf Rang drei vor dem Vereinigten Königreich mit 2,8 Millionen und Frankreich mit 2,5 Millionen. Zusammengenommen liegt Europa aber weit vor den USA. Alleine die 14 vom ZSW einzeln ausgewiesenen größeren europäischen Länder kommen auf mehr als 16 Millionen Autos mit elektrischem Antrieb. "Die Entwicklungen der Kraftstoffpreise in den letzten Wochen zeigen eindrücklich, dass Länder mit einem hohen Anteil an Elektrofahrzeugen resilienter aufgestellt sind als Länder mit geringen Anteilen", sagt Andreas Püttner vom ZSW. "Besitzer von Elektroautos sind nicht von fossilen Kraftstoffen abhängig und dadurch besser gegen extreme Preissprünge geschützt, was soziale und wirtschaftliche Belastungen in Krisenzeiten begrenzen kann." Mit Blick auf die Hersteller liegt inzwischen der chinesische Anbieter BYD weit vorn. Hier gibt es keine echten Bestandszahlen, nur aufaddierte Neuzulassungszahlen, die etwas höher ausfallen als die Zahl der Autos, die tatsächlich noch auf der Straße sind. Bei BYD sind es inzwischen 15 Millionen. Auf Rang zwei folgt Tesla mit neun Millionen vor VW mit 5,7 Millionen. Auch BMW und Mercedes schaffen es in die Top zehn, BMW mit 3,1 Millionen Autos auf Rang 6, Mercedes mit gut zwei Millionen auf Rang 8.
Open Questions
- Wie entwickeln sich die Marktanteile in den kommenden Jahren?
- Welche Auswirkungen haben die neuen US-Zölle auf chinesische E-Autos?
- Wie schnell kann Europa aufholen?





