Coco Gauff warnt vor absurden Ticketanfragen vor den US Open
Quick Look
Tennisstar Coco Gauff kritisiert vor den US Open die zunehmenden absurden Gratis-Ticketanfragen von entfernten Bekannten und betont, dass ihre Mutter bereits alle Gästekarten verteilt hat und weitere Anfragen nicht mehr berücksichtigt werden können.
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Why It Matters
Coco Gauff ist eine erfolgreiche Tennisspielerin, die derzeit auf Platz vier der Weltrangliste steht. Vor den US Open erhalten Spielerinnen und Spieler ein bestimmtes Kontingent an Gratis-Eintrittskarten für Freunde und Familie.
Die US Open stehen kurz bevor. Tennisstar Coco Gauff wird in der ersten Runde gegen die Türkin Zeynep Sönmez antreten. Doch für alle, die meinen, Gauff auch nur in entferntester Weise zu kennen, kommt hier ein Last-minute-Ratschlag: Fragen Sie die Weltranglistenvierte nicht nach einem Gratisticket.
Dass solche Bitten bei der US-Amerikanerin nicht so gut ankommen, stellte sich heraus, als sie auf ein deutliches Statement ihrer Mutter Candi Gauff reagierte. Die hatte sich auf ihrem Instagram-Account an die »liebe Familie« und Freunde gewandt und erklärt, dass alle Tickets vergeben seien.
Zunächst sei die zweimalige Grand-Slam-Turniersiegerin Coco Gauff überrascht gewesen, sagte sie in einer Pressekonferenz vor Journalisten. »Oh mein Gott!« habe sie gedacht, berichtete die 22-Jährige von dem Moment, als sie die öffentliche Nachricht ihrer Mutter gesehen hatte. Aber diese sei nötig gewesen.
»Ganz ehrlich, plötzlich melden sich Leute aus dem Nichts. Man hat jahrelang keinen Kontakt. Sie gratulieren nicht, sagen nichts zum Geburtstag oder so, und dann heißt es plötzlich: ›Oh, ich bin in New York, kann ich bitte acht Tickets für dein Spiel in deiner Loge haben?‹«
»Manche der Anfragen sind so absurd«
Die Profis erhalten eine gewisse Anzahl an Gratis-Eintrittskarten, auf Anfrage konnten die Organisatoren zunächst keine genauen Angaben über das jeweilige Kontingent machen. Man versuche allen gerecht zu werden, sagte Gauff. »Aber manche der Anfragen sind so absurd, dass man sich wundern würde.«
Die Mutter der Weltranglistenvierten aus den USA betonte, dass alle Wünsche für Gästekarten bereits berücksichtigt worden seien. »Bitte kümmert euch selbst um den Kauf von Karten«, schrieb Candi Gauff. »Noch ein Hinweis: Fragt bitte nie nach mehr als zwei Karten. Coco ist jetzt erwachsen und hat ihre eigenen Freunde, denen sie Karten für das Spiel schenkt.«
Für diese Aussage gab es vor Turnierstart am Sonntag reichlich Unterstützung anderer Profis. »Das war das Beste, was ich gesehen habe. Unglaublich. Ich liebe alles daran«, sagte der Amerikaner Frances Tiafoe. »Als Spieler muss man sich damit auseinandersetzen, was ärgerlich ist, weil man ja noch andere Dinge zu tun hat«, sagte Landsmann Taylor Fritz und berichtete von Anfragen für 40, 50 Tickets, die allein direkt an ihn gerichtet würden.
Open Questions
- Wie viele Gratis-Tickets erhalten die Spielerinnen und Spieler jeweils für die US Open?
- Gibt es offizielle Richtlinien der Turnierorganisatoren zur Verteilung von Gratis-Karten?





