AI-generated summary
Der Dax erreichte ein neues Rekordhoch, nachdem US-Präsident Donald Trump neue Gespräche mit dem Iran angekündigt und einen Großangriff abgesagt hatte, was die Ölpreise sinken ließ.
Die Hoffnung der Anleger auf eine Lösung im US-Iran-Konflikt hat den Dax auf ein Rekordhoch getragen. Der deutsche Leitindex übertraf am Montag seine Anfang Juli aufgestellte Bestmarke von 25.900,10 Punkten und stieg um bis zu 1,1 Prozent auf 25.914,50 Punkte. Seit Jahresanfang hat der Leitindex rund fünf Prozent zugelegt.
US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende neue Gespräche mit dem Iran angekündigt und gleichzeitig einen Großangriff abgesagt. Daraufhin gaben die Ölpreise zu Wochenbeginn kräftig nach. Auftrieb gab es zuletzt durch eine deutliche Erholung von Technologieaktien in den USA und Asien.
Gut laufende Berichtssaison
Aktienstratege Mislav Matejka von JP Morgan hob die bisher gut laufende Berichtssaison auf beiden Seiten des Atlantiks positiv hervor. Das Gewinnwachstum sei besser als am Markt erwartet. Alle Sektoren in den USA und fast alle in Europa zeigten ein im Vergleich zum Vorjahresquartal höheres Wachstum beim Ergebnis je Aktie.
Wie in den USA und Asien legten auch hierzulande vor allem Technologieaktien wieder spürbar zu, wobei vor allem auf starke Vorgaben von US-Technologiegiganten verwiesen wurde. Dort hatten jüngst erst Microsoft und dann auch Amazon mit ihren Quartalsberichten überzeugt.
Mitte Juli war der Dax bis auf rund 24.650 Punkte zurückgefallen, nachdem die Vereinigten Staaten den Iran wieder verstärkt angegriffen hatten und der Ölpreis der Nordseesorte Brent zeitweise wieder über die Marke von 100 Dollar gestiegen war.

Der deutsche Ventilatorenhersteller Ziehl-Abegg beliefert von seinem Werk in Vietnam aus US-Tech-Konzerne wie Amazon. Die Produktion in der Provinz Dong Nai dient dazu, die Abhängigkeit von China zu reduzieren und den Export in die USA zu erleichtern.

Ralf Damde, Betriebsratschef bei DB Regio, kritisiert das Konzept der Korridorsanierungen der Deutschen Bahn. Er bemängelt hohe Kosten, den Austausch funktionstüchtiger Bauteile und die Beschäftigungslage der Mitarbeiter während der monatelangen Vollsperrungen.

Nach einem Urteil des US Supreme Court gegen Trumps Zollpolitik erhalten deutsche Unternehmen wie DHL und Siemens Healthineers Rückerstattungen in Millionenhöhe. Insgesamt wurden weltweit 81,3 Milliarden US-Dollar an Zöllen zurückgezahlt.

Die Renditen für 30-jährige US-Staatsanleihen stiegen auf 5,31 Prozent, den höchsten Stand seit 2007. Finanzminister Scott Bessent plant Interventionen durch Umschuldung, um steigende Kreditkosten und konjunkturelle Belastungen zu begrenzen.

Nach einer enttäuschenden Erntebilanz des Deutschen Bauernverbands aufgrund von Hitze und Trockenheit erwarten Experten keine Versorgungsengpässe in deutschen Supermärkten. Verbraucher müssen sich jedoch auf steigende Preise für Obst, Gemüse und Kartoffeln einstellen.

Tatjana Kim, Gründerin des russischen Onlinehändlers Wildberries, steht im Zentrum eines Machtkampfes. Der Artikel beleuchtet ihren Aufstieg zur reichsten Frau Russlands und die aktuellen Herausforderungen für ihr E-Commerce-Imperium.