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Def Leppard freut sich auf Wacken-Debüt trotz Lampenfiebers
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Die Zeit6/20/2026Culture4 min readGermany

Def Leppard freut sich auf Wacken-Debüt trotz Lampenfiebers

Quick Look

  • Die britische Rockband Def Leppard tritt erstmals beim Wacken Open Air auf und äußert gemischte Gefühle.
  • Sänger Joe Elliott spricht über Lampenfieber und die Einordnung der Band.

AI-generated summary

Why It Matters

Def Leppard, bekannt für Hits wie «Pour Some Sugar On Me», treten erstmals auf dem Wacken Open Air auf. Sänger Joe Elliott teilt seine Gedanken zur Band-Identität und vergangenen Auftritten.

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Die britische Rockgruppe Def Leppard («Pour Some Sugar On Me», «Love Bites») freut sich darauf, in diesem Sommer beim traditionsreichen Heavy-Metal-Festival Wacken Open Air (29.7. bis 1.8.) aufzutreten. Aber auch ein wenig Lampenfieber gehört für die Musiker, die am Donnerstag (30.7.) auf der Bühne stehen werden, immer noch dazu.

«Wenn man nicht nervös wird, ist man kein Mensch», sagte Sänger Joe Elliott der Deutschen Presse-Agentur. «Es kann immer irgendwas schiefgehen, deshalb ist man nervös.» Zum 35. Jubiläum des Festivals geben Def Leppard ihr Bühnendebüt in der schleswig-holsteinischen Gemeinde, die einmal im Jahr zum Pilgerort für Rock- und Metal-Fans aus aller Welt wird.

«Die Tatsache, dass wir 49 Jahre nach dem Beginn unserer Karriere zum ersten Mal in Wacken spielen, ist natürlich aufregend für uns», so Elliott (66), «weil es Neuland ist und wir nicht wissen, wie wir aufgenommen werden. Aber sobald wir die Bühne betreten, werden wir sofort wieder ganz in unserem Element sein.»

Anfangs habe er gezweifelt, ob Def Leppard überhaupt zu einem Heavy-Metal-Festival passen würden. «Ich glaube nicht, dass wir dieselbe Art von Musik machen wie Metallica», erklärte er. «Es wäre albern, uns in dieselbe Schublade zu stecken. Denn wir sind ganz eindeutig keine Heavy-Metal-Band.»

Seit langem treten in Wacken auch Vertreter anderer Musikrichtungen auf. In diesem Jahr werden unter anderem der frühere Puhdys-Musiker Dieter «Maschine» Birr, der ehemalige Scorpions-Gitarrist Uli Jon Roth und die schwedische Rockband Europe («The Final Countdown») erwartet.

Schon am Dienstag (23.6.) geben Def Leppard in der Dortmunder Westfalenhalle ihr einziges weiteres Deutschland-Konzert dieser Tournee. Mit der Halle verbindet Elliott schöne Erinnerungen. 1983 traten die Musiker aus Sheffield dort im Rahmen eines ZDF-Rockfestivals gemeinsam mit Iron Maiden, den Scorpions, Ozzy Osbourne und anderen Gruppen auf.

«Sowas vergisst man nicht», sagte der 66-Jährige. «Wir waren noch sehr, sehr jung und hatten gerade unseren ersten größeren Erfolg in den USA. In Europa waren wir noch nicht wirklich groß herausgekommen. Deshalb war es für uns eine großartige Gelegenheit zu zeigen, was wir draufhaben.»

43 Jahre später genießen Def Leppard ihren Beruf sogar noch mehr, erzählt Joe Elliott. «Wir müssen nichts mehr beweisen. Natürlich geben wir jedes Mal 100 Prozent. Aber trotz der Nervosität ist die Atmosphäre entspannt. Wir glauben aneinander, wir verlassen uns aufeinander – wir sind wie eine Gang. Das ist einfach der beste Job der Welt. Wobei es eigentlich gar kein Job ist, sondern eher ein Hobby.»

Open Questions

  • Wie wird das Publikum auf Def Leppard in Wacken reagieren?
  • Wird die Band ihre musikalische Identität in Wacken neu definieren?

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This article was originally published by Die Zeit.

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