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Deutsche Haushalte geben mehr für Online-Abos aus
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Spiegel Netzwelt6/11/2026Business2 min readGermany

Deutsche Haushalte geben mehr für Online-Abos aus

Quick Look

  • Deutsche Haushalte geben laut einer Umfrage von BearingPoint durchschnittlich 62 Euro pro Monat für Online-Abos aus, ein Anstieg von 7 Euro.
  • Junge Erwachsene (18-24) zahlen 87 Euro, oft über ihrem Budget.
  • Bundle-Angebote und Account-Sharing tragen zu den steigenden Kosten bei.

AI-generated summary

Why It Matters

Haushalte in Deutschland geben laut einer Umfrage des Beratungsunternehmens BearingPoint immer mehr für Online-Abos aus. Die monatlichen Ausgaben für Dienste wie Netflix oder Spotify stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 7 auf 62 Euro. Gerade für jüngere Nutzerinnen und Nutzer sind die Digitalangebote inzwischen unverzichtbar.

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Haushalte in Deutschland geben laut einer Umfrage des Beratungsunternehmens BearingPoint immer mehr für Online-Abos aus: Die monatlichen Ausgaben für Dienste wie Netflix oder Spotify stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 7 auf 62 Euro.

Gerade für jüngere Nutzerinnen und Nutzer sind die Digitalangebote inzwischen unverzichtbar. Laut der Studie gibt die Altersgruppe zwischen 18 und 24 Jahren im Schnitt 87 Euro pro Monat aus. Damit übertreffen die jungen Konsumenten häufig ihr vorgesehenes Medien-Budget, das im Schnitt bei 42 Euro pro Monat liegt. 30 Prozent der Befragten unter 35 Jahren zahlen sogar mehr als 100 Euro pro Monat, die digitalen Dienste gehören bei ihnen zum Lebensalltag. »Selbst bei wahrgenommener Überbezahlung ist die Bereitschaft zur Kündigung daher begrenzt«, erklärt Thomas Heiß, Partner bei BearingPoint.

Es wird einfacher, mehr Geld auszugeben

Wesentlicher Grund sind auch sogenannte Bundle-Angebote wie Amazon Prime, MagentaTV oder Waipu.tv, bei denen man auf verschiedene Dienste aus einer Hand zugreifen kann. In der jüngsten Altersgruppe nutzt inzwischen fast jeder Zweite solche Angebote. Obwohl die einzelnen Dienste hier häufig wesentlich billiger erhältlich sind als im Einzelkauf, erweisen sich die Pakete oft als »Katalysator für Mehrkonsum«, sagt Heiß: Da es einfacher sei, neue Inhalte dazuzubuchen, abonnierten viele Nutzer gleich mehrere Angebote, um etwa sowohl Fußball-Bundesliga als auch Champions League verfolgen zu können. Diese Kosten läppern sich.

Angesichts der hohen Preise greifen viele auch zu unzulässigen Sparmaßnahmen und teilen sich Accounts mit anderen Nutzern. Obwohl fast alle Plattformen mittlerweile technische Maßnahmen dagegen ergriffen haben, stieg die Zahl der Befragten, die sich zum unzulässigen Streaming bekannten. Bei Netflix steigt der Wert im Jahresvergleich von 20 auf 28 Prozent, bei YouTube Premium sogar von 25 auf 38 Prozent.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Continued increase in household spending on online subscriptions.

    Likely · Medium term

  • Platforms will intensify efforts to combat account sharing.

    Very likely · Short term

Open Questions

  • What specific measures are platforms taking against account sharing?
  • What is the average media budget for other age groups?
  • How will these spending trends impact the profitability of streaming services?
  • Are there regional differences in spending within Germany?

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This article was originally published by Spiegel Netzwelt.

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