Deutscher Automobilzulieferer PWO AG: Reformpaket reicht nicht aus
Quick Look
PWO AG-Chef Frank Gotthardt kritisiert, dass das deutsche Reformpaket die unzureichende Profitabilität des Standorts Oberkirch nicht verbessert, während internationale Werke des Automobilzulieferers wachsen.
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Why It Matters
Der industrielle Mittelstand in Deutschland fordert seit Langem Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.
Wir aus dem industriellen Mittelstand haben lange gefordert, dass diese Themen angegangen werden. Dass es jetzt passiert, ist gut. Dass es nicht reicht, ist die nüchterne Realität.
Ich leite die PWO AG, einen Automobilzulieferer mit einer halben Milliarde Euro Umsatz und Werken in Deutschland, Tschechien, Serbien, China, Kanada, Mexiko und den USA. Das gibt mir jeden Monat einen direkten Vergleich: Wie schlägt sich Oberkirch gegen Kitchener (Kanada), gegen Suzhou (China), gegen Cacak (Serbien)? Die Antwort ist seit Jahren dieselbe. Alle wachsen, nur der deutsche Standort wird immer unprofitabler.
Ich habe das Reformpaket mit meinem Team durchgearbeitet und gefragt: Was davon ändert konkret unsere Situation an unserem deutschen Produktionsstandort in Oberkirch? Die Antwort war ernüchternd.
Open Questions
- Welche konkreten Inhalte hat das diskutierte Reformpaket?
- Welche weiteren Schritte sind geplant, um die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Standorte zu verbessern?





