Deutschland kauft Tomahawk-Raketen von den USA
Quick Look
- Deutschland und die USA haben sich auf den Kauf von Tomahawk-Mittelstreckenraketen geeinigt, die in Deutschland stationiert werden sollen.
- Bundeskanzler Merz sieht darin eine Schließung einer strategischen Lücke in der Verteidigung.
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Why It Matters
Deutschland hat sich mit den USA auf den Kauf von Tomahawk-Mittelstreckenwaffen geeinigt, die in Deutschland stationiert werden sollen. Dies schließt eine strategische Lücke in der Verteidigung und dient der Abschreckung.
Deutschland hat sich mit den USA beim NATO-Gipfel in Ankara auf den Kauf von Mittelstreckenwaffen des Typs "Tomahawk" geeinigt. Das sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bei einer Regierungserklärung im Bundestag.
"Tomahawks" werden in Deutschland stationiert
Die "Tomahawks" würden von der Bundesregierung erworben und in Deutschland stationiert. "Wir schließen damit eine wichtige strategische Lücke in unserer Verteidigung. Und wir werden gleichzeitig daran arbeiten, eigene europäische Systeme zu entwickeln und in Europa zu stationieren", sagte Merz.
Die Bundesregierung will mit der Beschaffung der Marschflugkörper, die eine Reichweite von bis zu 2.500 Kilometern haben, eine Lücke in den militärischen Fähigkeiten schließen.
Trump hatte zunächst abgewunken
Beim NATO-Gipfel 2024 hatten die USA unter Präsident Joe Biden für das Jahr 2026 in Aussicht gestellt, "Tomahawk" sowie Raketen vom Typ SM-6 und neu entwickelte Hyperschallwaffen in Deutschland zu stationieren. Unter US-Präsident Donald Trump gab es zuletzt eine Absage an das Vorhaben. Der Kauf von "Tomahawk" ist nun eine Alternative dazu.
Verteidigungsminister Boris Pistorius hatte zuletzt erklärt, es gebe Bewegung bei den Gesprächen. Es gebe bei Mittelstreckenwaffen "eine wichtige strategische Lücke in der Abschreckung", sagte Pistorius, "die wollen wir schließen".
Open Questions
- Wann genau erfolgt die Stationierung?
- Welche Kosten sind mit dem Kauf verbunden?




