Deutschland verliert gegen Ecuador bei der Fußball-WM
Quick Look
- Das DFB-Team unterlag Ecuador in der Gruppenphase der Fußball-WM nahe New York mit 1:2.
- Trotz des Gruppensiegs war die spielerische Leistung, insbesondere in der zweiten Halbzeit, ein herber Rückschlag.
- Leroy Sané erzielte das umstrittene Führungstor, während Manuel Neuer bei Ecuadors Siegtreffer nicht überzeugte.
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Why It Matters
Deutschland beendete die Gruppenphase der Fußball-WM mit einer 1:2-Niederlage gegen Ecuador, blieb aber Gruppensieger. Die Partie zeigte spielerische Schwächen, insbesondere in der Defensive und im Vorwärtsgang.
Deutschland beendet die Gruppenphase der Fußball-WM mit einer Niederlage. Das DFB-Team unterlag Ecuador vor den Toren New Yorks 1:2 (1:1). Der deutsche Gruppensieg bleibt davon unberührt, spielerisch war diese Partie und vor allem die zweite Halbzeit aber ein herber Rückschlag.
Leroy Sané hatte die DFB-Elf bereits in der 2. Minute in Führung gebracht, die Entstehung des Treffers war extrem umstritten. Das Glück aus dieser Szene verließ die Deutschen aber alsbald. Nach einem schweren Fehler von Felix Nmecha im Spielaufbau glich Nilson Angulo schnell per Fernschuss aus (9.). Den verdienten Siegtreffer für die Südamerikaner erzielte Gonzalo Plata in der 78. Minute nach einer Ecke. Manuel Neuer machte in dieser Szene keinen guten Eindruck, er agierte viel zu zögerlich.
Der bislang schwächste Turnierauftritt der DFB-Auswahl vor 80.663 Zuschauern vertrieb erstmal alle Träume von einer New-York-Rückkehr beim Endspiel am 19. Juli. Die Defensive um Abwehrchef Jonathan Tah wackelte in der zweiten Hälfte bedenklich. Und im Vorwärtsgang fehlten klare Aktionen und das nötige Durchsetzungsvermögen, auch der abermals eingewechselte Deniz Undav konnte das diesmal nicht ändern.
Am Montag beginnt die K.o.-Runde
Im Sechzehntelfinale am kommenden Montag (22.30 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Foxborough muss sich das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann deutlich steigern, egal auf welchen Gruppendritten man dann trifft.
Gegen Ecuador nahm Nagelsmann zwei Änderungen vor. Den angeschlagenen Nathaniel Brown ersetzte David Raum. Und für Nico Schlotterbeck, für den die WM nach dem Bänderriss am Knöchel gelaufen ist, rückte Antonio Rüdiger in die Innenverteidigung. Schlotterbeck war aber als moralische Unterstützung auf Krücken im Stadion - und wurde von den Fans entsprechend gefeiert.
Das DFB-Team erwischte einen optimalen Start. Bereits nach 109 Sekunden durfte Sané über sein erstes Tor im fünften großen Turnier jubeln. Ein Treffer, der nach Meinung etlicher Experten nicht hätte zählen dürfen. Denn zuvor hatte Aleksandar Pavlovic mit extrem hohem Bein den Ball gespielt und dabei auch den Kopf von Pedro Vite getroffen. Der VAR griff aber nicht ein.
Sicherheit brachte die frühe Führung aber nicht, Ecuador übernahm bald das Kommando. Den entscheidenden Fehler beim Ausgleich machte Nmecha mit einem leichten Ballverlust. Beim Schuss von Angulo war Routinier Neuer machtlos.
Neuer machte keine gute Figur
Zur zweiten Halbzeit kam Angelo Stiller für den schwachen Pavlovic, zumal der Münchner auch Gelb-vorbelastet war. Und es ging wieder vielversprechend los. Nach 30 Sekunden zeigte Penso nach einem ungeschickten Einsteigen gegen Kai Havertz auf den Elfmeterpunkt, doch der Strafstoß wurde wieder einkassiert, da in der Entstehung Sané seinen Gegenspieler gefoult hatte.
Fußballerisch blieb es aber überschaubar. Chancen gab es aber kaum, einzig Sané kam noch zu einer guten Gelegenheit (76.). Auf der Gegenseite verdiente sich Ecuador den Sieg.
Nach einem Missverständnis zwischen Neuer und Jonathan Tah verpasste Plata knapp die Führung (72.), danach blockte Stiller in höchster Not einen Schuss von Kevin Rodriguez (77.) ab. Bei der anschließenden Ecke war es passiert. Plata spitzelte den Ball vor Neuer ins Tor. Der Bayern-Keeper machte keine gute Figur, aber auch Tah hatte seinen Gegenspieler nicht im Griff.
What to Watch
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Das DFB-Team muss sich im Sechzehntelfinale deutlich steigern.
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- Wie wird sich das DFB-Team in der K.o.-Runde steigern?




