Deutschland zwischen Fußballfrust und Handelsstreit
Quick Look
- Deutschland erlebt eine doppelte Krise: sportlich durch umstrittene Schiedsrichterentscheidungen und wirtschaftlich durch Chinas Subventionen und schwache Währung.
- Deutsche Unternehmen sind abhängig von den USA und China und drohen im Handelsstreit zwischen die Fronten zu geraten.
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Why It Matters
Deutschland steht sowohl sportlich als auch wirtschaftlich unter Druck. Fußballfans kritisieren Schiedsrichterentscheidungen, während Politiker Chinas Handelspraktiken bemängeln.
Für Deutschland läuft es gerade weder sportlich noch wirtschaftlich rund. Fußballfans schimpfen auf den Schiedsrichter, der ein möglicherweise entscheidendes Tor der deutschen Nationalelf abpfiff.
Politiker reklamieren Foulspiel wegen Chinas Subventionen und der schwachen Währung Yuan, die chinesischen Exporteuren auf den globalen Märkten einen Kosten- und damit Wettbewerbsvorteil verschaffen. Doch zur Wahrheit gehört auch: Deutschland ist nicht gut aufgestellt.
Ein Vertreter eines Dax-Konzerns sagte jüngst dem Handelsblatt, sein Unternehmen sei technologisch von den USA abhängig und bei Rohstoffen von China. Das ist kein Einzelfall. Im Handelsstreit zwischen China und den USA drohen deutsche und europäische Unternehmen zwischen die Fronten zu geraten.
Oder wie es der China-Chef von McKinsey, Joe Ngai, auf dem Sommer-Davos-Wirtschaftsforum in Dalian vergangene Woche formulierte: Während Unternehmen aus China und den USA letzten Endes von der gegenseitigen Rivalität profitieren könnten, weil das jeweilige Industrie- und Tech-Ökosystem dadurch gestärkt wird, sitze Europa und der Rest der Welt „in der Falle“.
Open Questions
- Wie wird Deutschland auf die Handelskonflikte reagieren?
- Welche konkreten Maßnahmen können europäische Unternehmen ergreifen?




