DIW-Studie: Abschaffung der Frührente würde Milliarden einsparen
Quick Look
- Eine DIW-Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung schätzt, dass die Abschaffung der abschlagsfreien Frührente für besonders langjährig Versicherte jährlich rund 9,5 Milliarden Euro einsparen würde.
- Zudem könnten dadurch jährlich 125.000 Arbeitskräfte erhalten bleiben.
AI-generated summary
Why It Matters
Die abschlagsfreie Frührente ermöglicht es Personen mit mindestens 45 Beitragsjahren, zwei Jahre vor dem Regeleintrittsalter ohne Abschläge in den Ruhestand zu treten. Das aktuelle Regelrentenalter liegt bei 66 Jahren und vier Monaten.
Wenn die abschlagsfreie Frührente für besonders langjährig Versicherte abgeschafft werden würde, würde das pro Jahr etwa 9,5 Milliarden Euro einsparen.
Das ergab eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.
Außerdem würden ohne die Regelung der Studie zufolge 125.000 Arbeitskräfte pro Jahr erhalten bleiben.
Wer mindestens 45 Beitragsjahre angesammelt hat, kann zwei Jahre vor dem Regeleintrittsalter ohne Abschläge in den Vorruhestand gehen.
Derzeit liegt das Regelrentenalter bei 66 Jahren und vier Monaten, die abschlagsfreie Frührente ist aktuell also ab 64 Jahren und vier Monaten möglich.
Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Diskussion über die Abschaffung der abschlagsfreien Frührente wird intensiviert.
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Politische Debatte über Rentenreformen und Arbeitskräftemangel.
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Open Questions
- Wann könnte eine Entscheidung über die Abschaffung getroffen werden?
- Welche politischen Parteien unterstützen oder lehnen die Abschaffung ab?
- Wie würde sich die Abschaffung auf die Rentenkassen und die Sozialversicherungssysteme auswirken?
- Gibt es alternative Vorschläge zur Einsparung oder zur Stärkung des Rentensystems?

