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Donald Trump zieht Jesus-Post nach Kritik zurück
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Spiegel Ausland4/13/2026Politics1 min readGermany

Donald Trump zieht Jesus-Post nach Kritik zurück

US-Präsident stellt sich auf Truth Social als Heiland dar und löscht den Post nach massivem Gegenwind.

Quick Look

  • US-Präsident Donald Trump hat nach massiver Kritik einen auf Truth Social veröffentlichten Post, der ihn als Jesus darstellte, zurückgezogen.
  • Er begründete dies mit einem Missverständnis.

AI-generated summary

Why It Matters

US-Präsident Donald Trump hat auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social ein Bild gepostet, das ihn als Jesus darstellt, während er einem liegenden Mann die Hand auf die Stirn legt. Dieses Bild löste heftige Kritik aus, die von Blasphemie bis hin zu Narzissmus reichte.

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US-Präsident Donald Trump hat sich auf Social Media als Heiland gezeigt, Gegenwind war ihm damit von diversen Seiten sicher. Nun versucht er, die massive Kritik an seinem Selbstbildnis als Jesus herunterzuspielen.

»Ich habe es gepostet, und ich dachte, es zeige mich als Arzt«, sagte er vor Journalisten im Weißen Haus. Er sei davon ausgegangen, dass er als »Mitarbeiter des Roten Kreuzes« dargestellt worden sei. Auf die klare, dramatische Inszenierung des Bildes, die Künstler oft in religiösem Kontext nutzen, ging Trump nicht ein.

Am Sonntagabend war auf Trumps Profil auf der Plattform Truth Social ein Bild veröffentlicht worden, das ihn als Jesus zeigt – kurz nach einem Disput mit Papst Leo XIV. Darauf ist Trump zu sehen, wie er eine Hand auf die Stirn eines liegenden Mannes legt. Um Trump herum blicken unter anderem ein Soldat und eine Krankenschwester zu ihm auf. Auch die US-Flagge, die Freiheitsstatue und ein Adler als Wappentier der Vereinigten Staaten sind zu sehen. Mittlerweile ist der entsprechende Beitrag samt Bild gelöscht.

Gegen das Selbstbildnis hatte sich in sozialen Medien massive Kritik formiert. Kritiker warfen dem Präsidenten Blasphemie und einen ausgeprägten Narzissmus vor. Neben politischen Widersachern wie dem Demokraten Bernie Sanders bekam Trump insbesondere aus religiösen Kreisen Gegenwind.

Papst Leo XIV. hatte nach massiver Kritik von Trump deutlich gemacht, dass er sich vom US-Präsidenten nicht einschüchtern lassen will. »Ich habe keine Angst vor der Trump-Regierung«, sagte er. Zuvor hatte ihm der US-Präsident vorgeworfen, eine »schreckliche« Außenpolitik zu betreiben. Offensichtlich hatte sich Leo mit seinen wiederholten Appellen für ein Ende der aktuellen Kriege den Zorn des Weißen Hauses zugezogen. Auf der Plattform Truth Social schrieb Trump etwa, Leo sei nur ins Amt gekommen, weil man gehofft habe, dass ein Papst aus den USA besser mit ihm umgehen könne.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Weitere kritische Kommentare und Analysen von Medien und politischen Gegnern werden folgen.

    Very likely · Within days

  • Trump könnte versuchen, die Angelegenheit weiter herunterzuspielen oder auf andere Themen abzulenken.

    Likely · Within days

  • Der Papst könnte eine klarere Stellungnahme abgeben, um sich von Trumps Darstellung zu distanzieren.

    Possible · Within weeks

Open Questions

  • Welche spezifischen religiösen Kreise kritisierten den Post am schärfsten?
  • Wie genau reagierten die politischen Widersacher auf den Post?
  • Gab es weitere offizielle Reaktionen auf den Post seitens des Vatikans oder anderer religiöser Institutionen?

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This article was originally published by Spiegel Ausland.

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