
Über 4.500 Fälle und 2.100 Tote seit Mai, Ausbruch könnte länger als ein Jahr andauern
AI-generated summary
Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo ist einer der schlimmsten in den letzten Jahren.
Kinshasa/Bunia. In der Demokratischen Republik Kongo sind nun bereits sechs Provinzen des zentralafrikanischen Landes von Ebola betroffen. Mittlerweile seien auch Fälle in der Stadt Buta in der Provinz Bas Uélé bestätigt worden, die auf Infizierte aus der Nachbarprovinz Haut Uélé zurückzuführen sind, sagte der Direktor der afrikanischen Gesundheitsbehörde Africa CDC, Jean Kaseya, in seinem wöchentlichen Lagebericht.
Nach Angaben des kongolesischen Gesundheitsministeriums sind seit Mai 4.566 Fälle bestätigt, 2.128 Menschen starben an der hochansteckenden Infektionskrankheit. Doch dies seien nur die Zahlen seit der offiziellen Bekanntgabe des Ebola-Ausbruchs, betonte Kaseya. „Alle uns vorliegenden Studien deuten darauf hin, dass der Ausbruch etwa im Februar begann, und wir haben keine Ahnung, was zwischen Februar und Mai passiert ist.“ Alle Daten zu Fallzahlen umfassten lediglich die Zeit von Mai bis jetzt.
„Wir behaupten nicht, dass diese Daten korrekt sind“, sagte Kaseya. Doch angesichts des rasanten Anstiegs der Fallzahlen oder Todesopfer, die schon jetzt um ein Mehrfaches größer sind als nach zwölf Wochen im bisher größten Ebola-Ausbruch in Westafrika warnte Kaseya: „Wenn wir diesen Ausbruch nicht stoppen, wird er länger als ein Jahr andauern und der größte weltweit sein.“ Dann steige auch das Risiko, dass sich der Ausbruch auf weitere Staaten ausbreite. In der ersten Phase des Ausbruchs hatte es auch Fälle in Uganda gegeben, die auf Reisende aus dem Kongo zurückzuführen waren.
Hinzu komme: Normalerweise treten Todesfälle in Krankenhäusern und Isolierstationen auf, in denen Ebola-Patienten behandelt werden und dann dort sterben. Derzeit stammen jedoch mehr als 63 Prozent der Todesfälle aus der allgemeinen Bevölkerung in Dörfern und Städten und werden häufig nicht von geschulten Helfern beigesetzt. „Wir wissen nicht, wie mit dem Leichnam umgegangen wird, und deshalb findet der Ausbruch auf Gemeindeebene statt und breitet sich auf Gemeindeebene aus“, sagte Kaseya mit Blick auf die hochansteckenden Leichen verstorbener Ebola-Patienten.
Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzudämmen, auch weil es für den Ebola-Erreger vom Typ Bundibugyo bislang weder einen speziellen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt. Seit Anfang Juli läuft die klinische Testung zweier antiviraler Therapieverfahren. Angesichts der Schwere des Ausbruchs soll zudem abgeklärt werden, ob der Erreger womöglich mutiert ist.
AI outlook — possibilities, not facts
Der Ausbruch könnte bis in das nächste Jahr andauern.
Likely · Within months
Der aktuelle Ebolaausbruch in der Demokratischen Republik Kongo ist der tödlichste in der Landesgeschichte mit über 2.300 Todesfällen und 5.000 Infektionen. Das Virus verbreitet sich schneller als je zuvor, und 60-70% der Fälle betreffen bisher unbekannte Kontaktpersonen.
Patientenschützer fordern, Hitze künftig auf Totenscheinen als Todesursache zu vermerken, da die offiziellen Zahlen der Hitzetoten als zu niedrig angesehen werden. Experten betonen, dass Hitze oft mit Vorerkrankungen zusammenkommt und deshalb nicht als direkte Todesursache erfasst wird.
Nach der Sonnenfinsternis suchten Dutzende Menschen in Baden-Württemberg Krankenhäuser aufgrund von Augenschmerzen auf. Mehrere Kliniken melden Anfragen, jedoch konnten bei keinem Patienten Schäden festgestellt werden.

US-Präsident Donald Trump ändert die Impfempfehlungen für Kinder, reduziert die Anzahl empfohlener Impfungen und suggeriert trotz widersprüchlicher Belege einen Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus.
US-Präsident Donald Trump empfiehlt weniger Impfungen für Kinder und will Kombi-Impfungen auf mehrere Arztbesuche verteilen. Die Anordnung könnte jedoch keine unmittelbaren Auswirkungen haben, da viele Befugnisse bei den Bundesstaaten liegen.

Der Pädiater-Berufsverband BVKJ warnt vor unzureichendem Schutz deutscher Kinder und Jugendlicher vor sozialen Medien. Elternversagen und mangelnde Regulierung der Plattformen werden als Hauptursachen genannt.