Ende des Tankrabatts lässt Preise steigen – Diesel bleibt unter 2 Euro
Quick Look
- Nach dem Ende des Tankrabatts sind die Spritpreise in Deutschland gestiegen.
- E10 kostet im bundesweiten Tagesschnitt erstmals seit Mai wieder über 2 Euro, während Diesel knapp darunter bleibt.
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Why It Matters
Der Tankrabatt, eine Steuersenkung auf Kraftstoffe, endete am 31. August 2026. Dies führte zu erwarteten Preissteigerungen an den Tankstellen.
Das Ende des Tankrabatts hat die Preise steigen lassen - Diesel bleibt dennoch unter der emotional aufgeladenen Marke. 02.07.2026 - 10:21 Uhr Quelle: dpa Artikel anhören
Am Mittag lagen beide Kraftstoffe deutlich über 2 Euro. Der Tagesdurchschnittswert fiel wie üblich deutlich tiefer aus. Foto: Jens Büttner/dpa
München. Zum ersten Mal seit Mai hat Superbenzin der Sorte E10 im bundesweiten Tagesschnitt wieder mehr als 2 Euro gekostet. Am Mittwoch - direkt nach dem Ende des Tankrabatts - schlug ein Liter des Kraftstoffs im Schnitt mit 2,016 Euro zu Buche, wie der ADAC mitteilt. Das war der höchste Tageswert seit dem 5. Mai.
Diesel blieb auch mit dem Ende des Steuerrabatts von 16,7 Cent pro Liter auf an die Tankstellen ausgeliefertes Benzin unter 2 Euro. Im bundesweiten Schnitt des Mittwochs waren es 1,959 Euro. Das ist der höchste Wert seit dem 24. Mai.
Anstieg verteilte sich
Vergleicht man mit dem Dienstag, ergibt sich für E10 ein Anstieg um 9,3 Cent, für Diesel ein Plus von 10 Cent. Das ist deutlich weniger als der weggefallene Steuerrabatt. Allerdings hatten die beiden Kraftstoffe schon in den Tagen vor dem Ende des Tankrabatts zugelegt - alleine am Dienstag um 6,2 und 7,5 Cent.
Da die Preisentwicklung im Tagesverlauf zuletzt nicht den üblichen Mustern folgte - der sonst übliche starke Rückgang nach dem Mittagssprung war am Dienstag weitgehend ausgefallen - sind Vergleiche derzeit weniger aussagekräftig.
Die Mineralölbranche verwies zuletzt unter anderem auf die hohe Nachfrage in den letzten Tagen des Tankrabatts, um die bereits damals steigenden Preise zu erklären. Der ADAC kritisiert dagegen, dass die Preise bereits seit Wochen zu hoch seien und das Ende des Rabatts zu früh eingepreist worden sei.
Open Questions
- Wie wird sich die Mineralölbranche weiter positionieren?
- Welche weiteren Preisanstiege sind zu erwarten?




