Engpässe bei Trikotflocks: Adidas kämpft mit Buchstabennachfrage
Quick Look
- Kurzfristige Engpässe bei der Verfügbarkeit des Buchstabens "V" für Trikotbeflockungen von Spielern wie Undav, Havertz und Pavlović traten bei Adidas auf.
- Der Trikotverkauf rund um Fußballgroßereignisse ist ein Riesengeschäft, wobei Adidas 14 WM-Teams ausstattet und einen Umsatz von einer Milliarde Euro im Zusammenhang mit dem Turnier angibt.
- Ab 2027 wird der DFB von Nike ausgerüstet.
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Why It Matters
Der Trikotverkauf rund um Fußballgroßereignisse ist ein bedeutendes Geschäft für Sportartikelhersteller wie Adidas, Nike und Puma. Kurzfristige Lieferengpässe bei Adidas wurden behoben.
Aufgrund der hohen Nachfrage nach Beflockungen der Spieler Undav, Havertz und Pavlović kam es kurzfristig zu Engpässen bei der Verfügbarkeit des Buchstabens "V", erklärte ein Sprecher. Der Engpass habe aber schnell behoben werden können, "sodass die Flocks mit dem Buchstaben 'V' in Kürze wieder online bestellbar sein werden".
Der Trikotverkauf rund um Fußballgroßereignisse ist für die Sportartikelhersteller ein Riesengeschäft. Adidas stattet 14 der 48 WM-Teams aus. Das Unternehmen gab den Umsatz, der direkt mit dem Turnier in den USA, Mexiko und Kanada in Verbindung steht, mit einer Milliarde Euro an. Wie viel davon auf Trikots entfällt, gab die Firma nicht bekannt.
Für den DFB ist es die vorerst letzte WM in Adidas-Trikots
Von der deutschen Mannschaft wurde das blaue Auswärtstrikot bisher überraschend oft verkauft, wie der Sprecher erklärte. Die Nachfrage habe nach Bekanntgabe des DFB-Kaders und dem Turnierstart insgesamt deutlich angezogen. Die Verkaufspreise seien in allen Ländern vergleichbar, hieß es. In Deutschland werden derzeit zwei Qualitäten angeboten, für Preise von 100 und 150 Euro.
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Ab 2027 wird der Deutsche Fußball-Bund offiziell von Nike ausgerüstet. Der Vertrag mit dem US-Sportartikelhersteller läuft bis Ende 2034 (mehr dazu hier ).
Auch beim deutschen Konkurrenten Puma, der elf WM-Nationen ausstattet, läuft der Trikotverkauf offenbar zur Zufriedenheit des Herstellers. "Im Moment sind die Trikots von Portugal sehr beliebt", sagte eine Sprecherin, aber auch Neuseeland sowie die afrikanischen Länder Elfenbeinküste, Marokko und Senegal verkauften sich gut. Puma setze allerdings nicht so sehr auf den unmittelbaren Verkaufserfolg, sondern eher auf mittel- und langfristige Effekte des Sportgroßereignisses, hieß es.
Open Questions
- Wie hoch ist der genaue Umsatzanteil von Trikots am Gesamtumsatz von Adidas?
- Wie stark beeinflusst der Wechsel zu Nike die zukünftige DFB-Markenstrategie?





