EU-Klimakommissar Hoekstra: Emissionshandel (ETS) bleibt Kernstück der EU-Klimapolitik
Kommission will ETS anpassen, um globale Konkurrenz und Dekarbonisierung zu unterstützen
Quick Look
- Die EU-Kommission will den Emissionshandel (ETS) anpassen, um europäische Unternehmen vor globaler Konkurrenz zu schützen und die Dekarbonisierung zu fördern.
- Trotz Kritik an der Verwendung der ETS-Einnahmen bleibt die Klimaneutralität bis 2050 das Ziel.
AI-generated summary
Why It Matters
Die EU strebt nach Klimaneutralität bis 2050 und nutzt den Emissionshandel (ETS) als zentrales Instrument.
Dass der Emissionshandel (ETS) das Kernstück der EU-Klimapolitik ist, daran lässt Klimakommissar Wopke Hoekstra keinen Zweifel: "Kein anderes politisches Instrument hat den Emissionsausstoß in ähnlichem Maße reduziert", schwärmt er und spricht von einem "phänomenalen Werkzeug in unserer Instrumentenbox für die Klimapolitik". Trotzdem will die Kommission da rangehen. Zum einen, weil die einheimischen Unternehmen verstärkt unter Druck der globalen Konkurrenz geraten sind, die mit Staatssubventionen gefördert wird. Aber die europäischen Unternehmen selbst tun auch noch zu wenig, kritisiert Hoekstra. Und dann sind da noch die Mitgliedsstaaten, die zu wenig Geld aus dem ETS in die Reduzierung der CO2-Emissionen stecken. [...]
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Die ETS-Anpassung wird nach langen Verhandlungen zwischen Kommission und Parlament umgesetzt.
Likely · Within months
Open Questions
- Wie genau werden die ETS-Einnahmen in Zukunft für die Dekarbonisierung eingesetzt?
- Welche Auswirkungen hat die ETS-Anpassung auf die globale Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen?







