EU-Parlament stimmt für Verbot von KI-Tools für sexualisierte Deepfakes
Quick Look
- Das EU-Parlament hat mit großer Mehrheit für ein Verbot von KI-Anwendungen zur Erstellung sexualisierter Deepfakes gestimmt.
- Das Verbot soll ab Ende 2026 vom EU-KI-Amt durchgesetzt werden und zielt sowohl auf Nutzer als auch auf Anbieter der Werkzeuge.
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Why It Matters
Das Europaparlament hat einem Verbot von KI-Anwendungen zugestimmt, mit denen sexualisierte Deepfakes erstellt werden können. Dies ist eine Änderung des europäischen KI-Gesetzes.
Das Europaparlament hat einem Verbot von KI-Anwendungen, mit denen sexualisierte Deepfakes erstellt werden können, zugestimmt. Eine große Mehrheit von 423 Abgeordneten stimmte für eine entsprechende Änderung des europäischen KI-Gesetzes. 57 Abgeordnete lehnten sie ab, 174 Parlamentarier enthielten sich.
Es fehlt noch die formelle Zustimmung der EU-Staaten. Das Verbot würde dann ab 2. Dezember 2026 federführend vom KI-Amt der EU durchgesetzt werden, das vor zwei Jahren geschaffen wurde.
Bei Deepfakes werden mit Hilfe Künstlicher Intelligenz täuschend echt wirkende Bild-, Video- oder Tonaufnahmen manipuliert oder erzeugt. Das neue Verbot soll die bisherigen Regeln ergänzen, indem es neben den Nutzenden auch die Anbieter der entsprechenden digitalen Werkzeuge ins Visier nimmt.
Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.
Open Questions
- Wie werden die EU-Staaten formell zustimmen?
- Wie wird das KI-Amt die Durchsetzung gestalten?



