Fachkräftemangel bedroht Verkehrslinien: Kofa warnt vor Engpässen
Quick Look
- Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (Kofa) warnt vor einem Mangel an Verkehrslinien durch den demografisch bedingten Fachkräftemangel.
- Bis 2041 scheiden mindestens 60.000 Bus- und Straßenbahnfahrer aus, was zu Fahrplananpassungen und einer ausgebremsten Mobilitätswende führen könnte.
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Why It Matters
Der demografisch bedingte Fachkräftemangel könnte in den kommenden Jahrzehnten zu einer Verknappung des Angebots an Verkehrslinien führen. Bis 2041 scheiden mindestens 60.000 Bus- und Straßenbahnfahrer aus.
Der demografisch bedingte Fachkräftemangel könnte in den kommenden Jahrzehnten zu einer Verknappung des Angebots an Verkehrslinien führen. Davor warnt das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (Kofa) des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).
Demnach sind derzeit 40 Prozent der Bus- und Straßenbahnfahrer und -fahrerinnen mindestens 55 Jahre alt. Bis 2041 scheiden demzufolge mindestens 60.000 von ihnen aus dem Berufsleben aus.
Schon heute gebe es personalbedingte Ausfälle und Fahrplananpassungen, sagte Kofa-Forscher Jurek Tiedemann. »Wenn viele Fahrer in Rente gehen und nicht genügend Personal nachbekommen, könnten solche Einschränkungen häufiger werden.«
Die Mobilitätswende werde dadurch ausgebremst. Ein Beispiel dafür sind etwa die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Das Unternehmen hatte vor mehreren Jahren einige Buslinien ausgedünnt, weil es nicht genug Fahrerinnen und Fahrer hatte. Zuletzt gelang es der BVG zwar, den Personalbedarf zu decken. Das Angebot konnte das Verkehrsunternehmen jedoch bisher nicht wieder aufstocken.
Open Questions
- Wie wird dem Fachkräftemangel entgegengewirkt?
- Welche konkreten Folgen hat dies für Pendler?
- Wie wird die Mobilitätswende neu justiert?


