Fast 7.000 Handys in NRW-Gefängnissen seit 2022 sichergestellt
Bericht von Justizminister Limbach zeigt hohe Zahlen von Handfunden in nordrhein-westfälischen JVA
Quick Look
- In nordrhein-westfälischen Justizvollzugsanstalten wurden seit 2022 insgesamt 6.839 Mobiltelefone entdeckt.
- Alleine in diesem Jahr zählte das Ministerium 1.011 Funde, besonders oft im offenen Vollzug.
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Why It Matters
Bericht von Justizminister Benjamin Limbach an den Rechtsausschuss des Landtags.
In nordrhein-westfälischen Gefängnissen sind seit 2022 bereits 6.839 Mobiltelefone gefunden worden. Das geht aus einem aktuellen Bericht von Justizminister Benjamin Limbach (Grüne) an den Rechtsausschuss des Landtags hervor. Demnach wurden alleine in diesem Jahr schon 1.011 Mobiltelefone bei Gefangenen entdeckt.
Aus einer Liste des Justizministeriums geht hervor, dass vor allem in Anstalten des offenen Vollzugs viele Handys auftauchen: Alleine in der JVA Bielefeld-Senne waren es seit 2022 demnach 1.141. Im geschlossenen Vollzug in Bielefeld waren es im gleichen Zeitraum 63 Handys. In der JVA Bochum fand man sogar 389 Mobiltelefone.
Handys und Drogen spielen auch in den aktuellen Ermittlungen um mutmaßliche Korruptionsfälle in mehreren Gefängnissen eine Rolle.
Open Questions
- Wie gelangen die Handys in die Haftanstalten?
- Welche Konsequenzen haben die Korruptionsermittlungen?
